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Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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auch sie gesagt haben: Gluecklich aus? Das Volk, das Land,was sagen sie? Der Pavel Ondracek, ein feiner Bursche,laeuft uns davon, nun wir ihn am noetigsten gebrauchthaetten.

Jaroslav:Schon wieder bei der alten Geschichte. Sag,wenn du kannst, was du dort noch gemacht haettest, nunHeydrich tot ist.

Pavel:Das kann ich dir sagen. Vor meinem Abschiedsprach ich zu den Arbeitern und Soldaten tschechischenArbeitern, deutschen Soldaten, aber es war kein Unter-schied mehr. Vereint haetten sie die Revolution gemacht.

Jaroslav:Man erwartet sie zuweilen. Dein Heydrich,wenn, er lebte, haette sie niedergeschlagen.

Pavel:Er durfte nicht sterben, das ist es. Sein Tod,wo und wie er ihn auch betroffen hat, ungeschickt warsein Tod, als waer' ich selbst ums Leben gekommen.

Lyda: "Woher nimmst du die Weisheit? Dein Haupt-mann Krach koennte dir wohl erzaehlen, was er sah unddu nicht sähest.

Pavel:Hauptmann Krach ist seiner Wege gegangen,er war dort fertig. Das aber erfaehrt er nie, uns erfaehrtniemand leicht, leicht schon gar nicht, wie man ein ande-rer wird. Ich und der verhasste Feind waren derselbe ge-worden, fuer jeden, der mich hoert, ists ohne Sinn.

Jaroslav, mitleidig:Es ist ohne Sinn.

Pavel, leidvoll:Er ich, er haette eines Tagesdas »Zeichen gegeben, die Waffen auszugraben. Die Befrei-ung! Unser Land war aufgebrochen nach der Befreiung.

Jaroslav:Der Henker dir beistehen?

Lyda, sanft:Unser Land, nicht seines. Besinne dich,du Lieber!

Jaroslav, nur fuer Lyda:Er hat denken gelernt, wirnicht. Sein Geist begeht sinnreiche Fehler, unserer erzeugtweder Unsinn noch grossen Sinn. Lass Pavel ausruhen!

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