Lyda: ‘‘Er denkt weit voraus, was wirklich geschieht,ist ihm zu langsam.” Ueber Pavel geneigt: “Habe Geduld!Von uns wird nun einmal verlangt, dass wir warten koen-nen.”
Pavel: ‘‘Im fremden Land verteidigen wir Berge, diemorgen wieder angegriffen werden.”
Lyda: “Hoer‘ auf! Du willst nicht warten, aber wielange warte ich, dass wir heiraten?”
Pavel, schnell auf: “Das hab’ ich nicht vergessen.”
Lyda: “Nur ueberschlagen hast du es.”
Pavel: “Die Kirche dort unten ist nicht mit verbrannt,sie steht abseits vom Dorf. Komm’! Wir suchen denKaplan.”
Lyda: “Wenn ein Kaplan da ist. Sie sollen oft er-schossen werden.”
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Ueber ihnen auf der Felswand erscheint Milo Schatzo-va, begleitet von ihrem Kameraden Wokurka und Dok-tor Holar. Sie sehen in eine andere Richtung, scheinbarhaben sie ihre Freunde hier unten noch nicht bemerkt,sprechen aber laut vernehmlich.
Milo Schatzova: “Das heisst ein friedliches Tal. Sofriedlich haben sie es sogar bei uns zu Hause.”
Wokurka: “Friedlicher, viel friedlicher. Erst dreihundert-sechsundzwanzig erschossen oder aufgehaengt.”
Doktor Holar: “Wegen des einen Getoeteten.”
Wokurka: “Aber der zaehlt fuer tausend.”
Doktor Holar: “Fehlen noch reichlich sechshundert,um ihn zu bezahlen.”
Wokurka: “Werden nicht lange fehlen, kommen alledran.”
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