Druckschrift 
Lidice : Roman
Entstehung
Seite
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Doktor Holar:Sehr schade. Etwas kann darin ste-hen, was die Dinge veraendert.

Lyda, ueber Pavel:Dein Angesicht bleibt auf immerwie es ist. Du wirst nie wieder ein Anderer.

Pavel:Lyda! Ich werde sterben, denn ich verdienees. Erinnere dich, wenn alles verfehlt war, ich hatte dochdas Glueck, dir wahrhaft gut zu sein.

Jaroslav: "Neuigkeiten versaeumen ist oft das Beste,diesmal haelt man es nicht aus. Zlecna Milo, warum mitder Neuigkeit in den Bach? '

Milo Schatzova:Oh! haett ich den Ozean gehabt,fort damit! Ich danke fuer historische Aufklaerungen. Indieser Geschichte war ich drin, und verstehe sie noch we-niger als jede andere.

Wokurka:Was luegst du so schrecklich, Milo? Inseiner Hand erscheint die Zeitung.Hinter deinem Lagerin der Baumwurzel steckte das Blaettchen, einen Meter 20ist es hoch, und aufgeschlagen war die Stelle, die wir lesensollen. Du kennst sie schon!

Milo Schatzova:Ich glaube kein Wort. Nimm dirnicht die Muehe!

Wokurka, hat in die Zeitung gesehen, er teilt das Ge-lesene frei mit: "Der Protektor Heydrich, kurz und gut,er hatte von seinem verwahrlosten Fuehrer den Auftag ge-habt, eine tschechische Legion gegen die Sowjet-Union auf-zustellen. Schon fertig.

Ein Schweigen, das keinem zu lang wird.

Doktor Holar:Da sagt .man vernuenftigerweise nichts.Wenn Heydrich gewagt haette, die Tschechen zu bewaffnen,sie waeren dem Feind natuerlich schon in Prag begegnet.Wer sie an die russiche Front zu schicken denkt, musswahnsinnig sein.

~»fi i

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