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hat sich durch den aktiven Eintritt Amerikas gegen uns ganz außer-ordentlich verschlechtert. Was es bedeutet, dieses überreicheHundertmillionen-Volk gegen Deutschland gestcllt zu sehen, ist un-geheuerlich. Nur, wenn es uns gelänge, die überaus glückliche Ver-änderung der russischen Verhältnisse so auszubeuten, daß sich Rußland mit seinen großen Hilfsquellen uns öffnet, werden wir in der Lage sein,den Krieg noch einige Jahre durchzuführen und zu dem Ende zu bringen,das eine lärmende Schicht bei uns verlangt.
Der Brief ist schon zu lang geworden, aber der Ernst des Gegen-standes, den er behandelt, entschuldigt die Ausführlichkeit. Meine son-stigen politischen Gedanken und Bedenken darf ich Ihnen bei eineranderen Gelegenheit einmal darlegen, denn, wie gesagt, wie ich dieLage der Dinge betrachte, halte ich es für notwendig, daß die Herren,welche den Vorzug haben, in der Umgebung des Kaisers zu sein, dieDinge sehen, wie sie sind und nicht, wie man sie sich wünschen möchte.
Bitten möchte ich Sie nur noch, einmal einen Blick zu werfen aufden Annoncenteil einer englischen Zeitung und auf denjenigen einesdeutschen Blattes. Äch füge zu diesem Zweck den mir gerade zuHänden gekommenen »Daily Telegraph" hier bei. Das Studiumdieser Anzeigen, welches ich schon seit Jahr und Tag betreibe, läßt denUnterschied in der Kriegsnot hüben und drüben klar erkennen."
Während des Restes des Jahres 1917 beschäftigte Bassinsich besonders lebhaft mit den Vorbereitungen für das Gesetzfür den Wiederaufbau der Handelsflotte, politisch verurteilteder Gang der Dinge ihn zumeist zur Passivität. Auch durchden ersten Teil des Jahres 1918 hindurch. Leine Aufzeich-nungen aus dieser Zeit sind nur kurz. Ich hebe folgendesdaraus hervor:
.,17. Juli 1917. Durch den Vorstoß von Erzberger,
der hauptsächlich gegen Helfferich und die Marine gerichtet war, wurdedieLtellungdesReichskanzlers unhaltbar. Alle Welt erklärte