erstes Buch.
18. Der Strauß.
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uus lit». II. csp. 26.
Ztzt will ich flicgcn; ricf der gigantische Strauß, und dasganze Volk der Vögel stand in ernster Erwartung um ihn ver-sammelt. Ztzt will ich stiegen, ricf er nochmals; breitete diegewaltigen Fittige weit aus, und schoß, gleich einem Schiffemit aufgespannten Segeln, auf dem Vodcn dahin, ohne ihnmit einem Tritte zu verlieren.
Sehet da, ein poetisches Bild jener unpoctischcn Köpft, diein den ersten Zeilen ihrer ungeheuren Oden mit stolzen Schwin-gen prahlen, sich über Wolken und Sterne zu erheben drohen,und dem Staube doch immer getreu bleiben!
19. Der Sperling und der Strauß.
Sey auf deine Größe, ans deine Stärke so stolz als duwillst: sprach der Sperling zu dem Strauße. Ich bin dochmehr ein Vogel als du. Denn du kannst nicht flicgcn; ich aberflicge, obgleich nicht hoch, obgleich nur Ruckweise.
Der leichte Dichter eines fröhlichen TrinklicdcS, cincs klcincnverliebten Gesanges, ist mehr ein Genie, als der schwungloscSchreiber cincr langcn Hcrmaniadc.
20. Die Hundc.
««rttrtz!«»?«?, ik^kTirnv ^r-rc»«!, o «i^v. ^«lianus lili. IV. cLji. 19.
Wie ausgeartet ist hier zu Lande unser Geschlecht! sagte eingereifter Budcl. Zn dem fernen Wcltthcilc, welches die Men-schen Zndicn nennen, da, da giebt es noch rechte Hundc; Hundc,
meine Brüdcr--ihr wcrdct mir es nicht glauben, und
doch habe ich es mit meinen Augcn gcschcn — die auch cincnLöwcn nicht fürchten, und kühn mit ihm anvindcn.