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1 (1838)
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Gedichte.

Kunj und Hinz.

Gevatter Hinz, ricf Knnz, was trinken wir?Zuerst Wein oder Btcr?Gevatter, sagte Hinz, Gevatter folge mir,Erst Wein, und dann kein Bier.

Auf einen Sechsjigjährigen.

Wer sechzig Zahr gelebt, und nochDes Lebens sich nicht kann begeben,Dem wünsch ich' wünscht ers selber dochBis zu der Kinder Spott zu leben.

An den Dumm.

Wie Eselsohren, Dünnn, hätt' ich dir beygelegt?Gewiß nicht! Ohren nur, so wie sie Midas trägt.

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Warum ich wieder Epigramme mache. 1779.

Daß ich mit Epigrammen wieder spiele,Ich, armer Willibald,Das macht, wie ich au mehren» fühle,DaS macht, ich werde alt.

Ueber das Bildniß eines Freundes.Der mir gefällt,

Gefiel er minder gleich der Welt.

Zn ein Stammbuch,in welchem die bereits Verstorbenen mit einem 1- bezeichnet waren.

1779.

Hier will ich liegen! denn hier bekomm' ich doch,Wenn keinen Lcichcnstein, ein Kreujchcn noch.

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