?cr junge Velchrtc.
Anton. Nicht? o! dic Lcutchcn müssen mcbr als eineHand zu schreiben wissen.
Ehrys. Zn geschwind ist es beynahe auch. Kaum sind esacht Tage, daß ich ihm geschrieben habe. Sollte er das Dingin der kurzen Zeit schon haben untersuchen können? Von wemhast du denn den Bricf bekommen, Anton?
Anton. Von Liscttcn.
Chrys. Und Lisctte?
Anton. Von dem Postträgcr, ohne Zweifel.
Chrys. Aber warum bringt denn der Kerl dic Briefenicht mir selbst?
Anton. Sie werden sich doch in den Händen, wodurch siegehen, nicht verändern können?
Lhrys. Man weiß nicht — — Gleichwohl aber lassensich die Gründe, die er anführt, hören. Ich muß also wohl densichersten Weg nehmen, und dir, mein Sohn — — Aber, ichglaube gar, du hast dich wieder an den Tisch gesetzt, und studirst?
Damis. Mein Gott! ich habe zu thun, ich habe so garviel zu thun.
Chrys. Drum mit einem Worte, damit ich dich nickt umdic Zeit bringe; dic Hcyrath mit Znliancn war nichts, als einGedanke, den du wieder vergessen kannst. Wann ich es rechtüberlege, so hat doch Valcr das größte Recht auf sie.
Darms. Sic bctricgcu Sich, wann Sie glauben, daß ichnunmehr davon abgehen werde. Ich habe alles wohl überleget,und ich muß es Zhncn nur mit ganz trocknen Worten sagen,daß eine böse Frau mir helfen soll, meinen Ruhm unsterblichzu machen; oder vielmehr, daß ich eine böse Frau, an die mannicht denken würde, wann sic kcincn Gelehrten gehabt hätte, mitmir zugleich unsterblich machen will. Der Charakter eines solchenEhctcufcls wird auf den mcinigcn ein gewisses Licht werfen--
Chrys. Nun wohl, wohl; so nimm dir cinc bösc Frau;mir aber cinc mit Gcldc, wcil an cincr solchen dic Bosheitnoch erträglich ist. Von der Gattung war meine erste seligeFrau. Um dic zwanzig tausend Thäler, dic ick mit ibr bckam,hättc ich dcs bösen Feindes Schwester hcmathcn wollen — —Du mußt mich nur recht verstehen: ich memic cS nicht nach den