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Die Juden.
Tag, lind, was das meiste ist, noch die ganze Nacht vor uns.Wir wollen schon noch eins werden. — — Ich werde Siewohl wieder zu finden wissen.
Eilfter Auftritt.
Martin Rrumm. Lisette.
K.isette. Von dem werde ich wenig erfahren können. Ent-weder, er ist zu dumm, oder zu fein. Und beides machtunergründlich.
Marr. Rr. So, Jungfer Liscttc? Das ist auch derKerl darnach, daß er mich ausstcchen sollte!
Ä.isette. Das hat er nicht nöthig gehabt.
Mark. Rr. Nicht nöthig gehabt? Und ich denke, werweiß wie fest ich in Ihrem Herzen sitze.
K.isctte. Das macht, Herr Vogt, Er denkts. Leute vonSeiner Art haben das Recht, abgeschmackt zu denken. Drumärgrc ich mich auch nicht darüber, daß Ers gedacht hat: son-dern, daß Er mirs gesagt hat. Zch möchte wissen, was Ihnmein Herz angeht? Mit was für Gefälligkeiten, mit was fürGeschenken, hat Er sich denn ein Recht darauf erworben? —Man giebt die Herzen jetzt nicht mehr so in den Tag hineinweg. Und glaubt Er etwa, daß ich so verlegen mit dem mci-nigen bin? Zch werde schon noch einen ehrlichen Mann dazufinden, ehe ichs vor die Säue werfe.
N7arr. Rr. Der Teufel, das verschnupft! Zch muß eine
Priese Taback darauf nehmen.--Vielleicht geht es wieder
mit dem Niesen fort. — (er zieht die entwandte Dose hervor, spielteinige Zeit in den Handen damit, und nimmt endlich, auf eine lacherlich hoch-mnthiqc Art, eine Priese)
Ä.lserte. (schielt ihn von der Seite an) Verzweifelt! wo be-kömmt der Kerl die Dose her?
XNarr. Rr. Belieben Sie ein Prieschen?
-L-lsetre, O, Zhrc unterthänige Magd, mein Herr Vogt!(sie nimmt)
M»rr, Rr. Was eine silberne Dose nicht kann! — —Könnte ein Ohrwürmchcn geschmeidiger seyn?Ä.isetre. Zst es eine silberne Dose?