Tic Jude».
ich ertappte ihn; könnte er auch nicht nach der Dose gegriffenhaben, ohne daß ich ihn ertappt hätte?
Sechzehnter Austritt.
Martin Rrumm. Der Reisende.
XNart. Rr. (als cr den Ncismden gewahr wird, will er wieder lim-kehre») Hlly!
Der Reis. Nu, nu, immer naher, mein Freund!--
(bey Seite) Ist er doch so schüchtern, als ob cr meine Gedan-ken wüßte!--Nu? nur näher!
XNarr. Rr. (trotzig) Ach! ich habe nicht Zeit! Ich weißschon, Sie wollen mit mir plaudern. Ich habe wichtigere Sa-chen zu thun. Ich mag Ihre Heldenthaten nicht zehnmal hö-ren. Erzählen Sie sie jemanden, der sie noch nicht weiß.
Der Reis. WaS höre ich? vorhin war der Vogt einfäl-tig und höflich, jetzt ist cr unverschämt und grob. Welches istdenn Eure rechte Larve?
XNarr. Rr. Ey! das hat Sie der Geyer gelernt, meinGesicht eine Larve zu schimpfen. Ich mag mit Zhncn nichtzanken, — sonst--(er will fort geh»)
Der Reis. Sein unverschämtes Verfahren bestärkt mich inmeinem Argwohne. — Nein, nein, Geduld! Ich habe Euchetwas nothwendiges zu sagen — —
N7art. Rr. Und ich werde nichts drauf zu antworten ha-ben, es mag so nothwendig seyn, als es will. Drum sparenSie nur die Frage.
Der Reis. Ich will es wagen. — Allein, wie leid würde
mir es seyn, wann ich ihm Unrecht thäte.--Mein Freund,
habt Zhr nicht meine Dose gesehn? — Ich vermisse sie.--
XNart. Rr. Was ist das für eine Frage? Kann ich etwasdafür, daß man sie Zhncn gestohlen hat?--Für was se-hen Sie mich an? Für den Hehler? Oder für den Dieb?
Der Reis. Wer redt denn vom Stehlen? Zhr verrathetEuch fast selbst--
Mart. Rr, Zch verrathe mich selbst? Also meynen Sie,daß ich sie habe? Wissen Sie auch, was das zu bedeuten hat.