Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
355
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Der Misogyn,

Wumsh. Nach dm, ich sie finde.Nun, waswillst du, Laura?

Sechster Auftritt.Laura. Die Vorigen.L.aura. Ihnen nochmals danken, liebster Herr Vater, daßSie so gütig seyn wollen, mich meinem Bruder mit zu geben.IVumsh. Laß nur gut seyn!

L.aura. Zhrc väterliche Liebe ist meiner Bitte zuvor ge-kommen.

N?umsh. Schweig doch!

Laura. Wahrhaftig, ich habe Sie selbst darum ersuchenwollen.

Ivmnsh. Was gehts mich an?

Laura. Nur wußte ich nicht, wie ich meine Bitte am be-hutsamsten vorbringen sollte. Ich fürchtete,

wnmöh. Ich fürchte, daß ich mir noch die Schwindsuchtüber dein Plaudern an den Hals ärgern werde.

Laura. Ich fürchtete, sag ich, Sie möchten meine Be-gierde, bey meinem Bruder zu leben, einer falschen Ursache bcy-mcsscn.

Vvumsh. Bist du noch nicht fertig?

Laura. Einem sträflichen Ucbcrdrussc vielleicht, länger beyIhnen zu bleiben.

rvumsl). Ich werde dir das Maul zuhalten müssen.

Laura, Aber ich versichere,

Nlumsh. Nun, wahrhaftig, ein Pferd, das den Kollerbekömmt, ist leichter aufzuhalten, als das Plappermaul einessolchen Nickels. Du sollst wissen, daß ich nicht im gering-sten dabey auf dich gesehen habe. Ich gebe dich dem Brudermit, weil du dem Bruder die Haushaltung führen sollst, und

°) In der Ausgabe von 1756 folgt hier sogleichAber sich da, daß ist ja gar nnscr Herr Solbit.

Sechster Auftritt.Solbit. in einer grossen Zipfclpcrücke u. s. w.Solbit. Ja freylich bin ichs. u. s. w. (Die Scenen bis zur vierte»des zweiten Aufzuges fehlen.)

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