Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
396
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?cr Frcygcisi.

Gründe für sie hätte. Juliancns gesetzte Anmuth, ihre unge-zwungene Bescheidenheit, ihrc rnhigc Frcudc, ihrcA.lsivor. Und Hcnricttcns?

Adrast. Hcnricttcns wilde Annehmlichkeiten, ihrc wohl las-scndc Drcustigkcit, ihrc fröhlichen Entzückungen stechen mit dengründlichen Eigenschaften ihrer Schwester vortrefflich ab. AberJuliane gewinnt dabey--

^.isiSor. Und Hcnricttc?

Aorast. Verlieret dabey nichts. Nur daß Juliane/Usidor. Ho! ho! Herr Adrast, ich will doch nicht hoffen,daß Sie auch an der Narrhcit krank liegen, welche die Leutenur das für gut und schön erkennen läßt, was sie nicht bekom-men können. Wer Henker hat Sie denn gedungen, Julianenzu loben?

Adrast- Fallen Sie ans nichts Widriges. Ich habe bloßzeigen wollcn, daß mich die Liebe für meine Hcnricttc gcgc»dic Vorzüge ihrer Schwester nicht blind mache.

^isioor. Nu, nu! wenn das ist, so mag es hingehen.Sie ist auch gcwiß ein gutes Kind, die Juliane. Sie ist derAugapfel ihrer Großmutter. Und das gute, alte Weib hat tau-sendmal gesagt, dic Frcudc übcr ihr Julchcn crhicltc sie »ocham Leben.

Adrast. Ach!

Fusidor, Das war ja gar geseufzt. Was Geyer ficht Ihnan? Pfuy! Ein junger gesunder Mann, der alle Vicrtclstun-dcn cinc Fran nchmc» will, wird scufzcn? Sparc Er ScinScufzcn, bis Er dic Frau hat.

Nicrtcr Auftritt.

Johann. Adrast. Listdor.Johann. Pst! Pst!Ausivor. Nu? Nu?Johann, Pst! Pst!Aorast. Was gicbts?Johann. Pst! Pst!

Kusidor. Pst! Pst! Mosjcu Johann. Kann der Schurkenicht naher kommen?