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Der Freygeist.
davon bin. Aber hören Sie nur:--(in seinem vorigen Tone)
Ich wollte wünschen,--denn noch habe ich Ihnen nichts
vorzuschreiben--
Adrast. Und werden es auch niemals haben. '
-Henriene. Za so! — Streichen Sie also das weg.--
Zch wollte wünschen, daß Sie Sich ein klein wenig mehr nachdem Exempel des Herrn Theophans bilden möchten. Zch ver-lange nicht, daß Sie seine ganze gefällige Art an sich nehmensollen, weil ich nichts Unmögliches verlangen mag; aber so et-was davon, würde Sie um ein gut Theil erträglicher machen.Dieser Thcophan, der nach weit strengern Grundsätzen lebt, alsdie Grundsätze eines gewissen Frcvgcisrcs sind, ist allezeit aus-geräumt und gesprächig. Seine Tugend, und noch sonst etwas,worüber Sie aber lachen werden, seine Frömmigkeit--La-chen Sie nicht?
Adrast. Lassen Sie Sich nicht stören. Reden Sie nurweiter. Zch will unterdessen meinen Gang verrichten, und gleichwieder hier seyn, (geht ab.)
-Henrierre. Sie dürfen nicht eilen. Sie kommen, wannSie kommen: Sie werden mich nie wieder so treffen. — WelcheGrobheit! Soll ich mich wohl darüber erzürnen? — Zch willmich besinnen, (geht auf der andern Seite ab.)
Vierter Aufzug.
Erster Auftritt.Juliane- Henrierte. Liserte.
-Henrierte. Sage was du willst; sein Betragen ist nichtzu entschuldigen.
Juliane. Davon würde sich alsdann erst urtheilen lassen,wann ich auch seine Gründe gehört hätte. Aber, meine liebeHenrierte, willst du mir wohl eine kleine schwesterliche Ermah-nung nicht übel nehmen?
-Henrierte. Das kann ich dir nicht voraus sagen. Wennsie dahin abzielen sollte, wohin ich mir einbilde — —