Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
459
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Der Freygeist. 469Adrast. Wir? scherzen?

Ä-isidor. Oder ihr mußt nicht klug im Kopfe seyn. Zhrmeine Töchter nicht lieben? die Mädel weinen sich die Augenaus dem Kopfe. Aber warum denn nicht? wenn ich fra-gen darf. Was fehlt denn Julianen, daß Sie sie nicht liebenkönnen?

Theophan. Ihnen die Wahrheit zu gestehen, ich glaube,daß ihr Herz selbst für einen andern eingenommen ist.

Adrast. Und eben dieses vermuthe ich mit Grunde auchvon Hcnricttcn.

ÄMdor. Ho! ho! dahinter muß ich kommen. Li-

scttc! he! Lisctte!--Zhr seyd also wohl gar eifersüchtig,

und wollt nur drohen?

Theophan. Drohen? da wir Ihrer Güte jetzt am nöthig-sten haben?

L.isi0or. He da! Lisette!

Fünfter Auftritt.Lisette. Lisidor. Theophan. Adrast.

L.isette. Hier bin ich ja schon! Was gicbts?

Ä.lsidor. Sage, sie sollen gleich herkommen.

Äusserte. Wer denn?

Susidor. Beide! hörst du nicht?

Kiseite. Meine Jungfern?

Fusidor. Fragst du noch?

K.isetle. Gleich will ich sie holen, (indem sie wieder umkehrt)Kann ich ihnen nicht voraus sagen, was sie hier sollen?

Susidor. Nein!

K.isetle. (geht und kömmt wieder) Wenn sie mich nun aberfragen?

-Lusidor. Wirst du gehen?

lisette. Ich geh.--(kömmt wieder) Es ist wohl etwas

wichtiges?

Susidor. Ich glaube, du Maulaffe, willst es eher wissen,als sie?

L.iserre. Nur sachte! ich bin so neugierig nicht.