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1 (1838)
Entstehung
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478
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Ter Schatz.

Stalcno. O! da gicbts tausend Ausflüchte. Machen SieSich doch nicht unzcitigc Sorgc! Ich bcsinnc mich alle-wcilc auf jemanden, dcr die Rolle recht meisterlich wird spie-len können.

Philro. Zc mm! so gehen Sie, und reden das Nöthigemit ihm ab. Ich will so gleich das Geld zurcchte legen, undes lieber nntcrdesscn von dem Mcinigcn nehmen, bis ich esdort sicher ausgrabcn kann-

Sraleno. Thun Sie das! thun Sie das! Zn einer halbenStunde soll dcr Mann bey Ihnen seyn, (geht ab.)

Philco. Min) Es ist mir ärgerlich genug, daß ich in mei-nen alten Tagen noch solche Kniffe brauchen muß, und zwar

des ludcrlichcn Lclios wegen!--Da kömmt er ja wohl gar

selber, mit seinem Unsichrer in allen Schclmstückcn? Sie redenziemlich ernstlich; ohne Zweifel muß sie ein Gläubiger wiederauf dem Korne haben, (tritt ein wenig zurück.)

Vierter Auftritt.

Lelio, Masrarill. philt».

K.elio. Und das wäre dcr ganze Nest von den drey tausendThalern? (er zählt) Zchnc, zwanzig, dreyßig, vierzig, fünfzig,fünf und fünfzig. Nicht mehr, als fünf und fünfzig Thaler noch?

Masr'arill. Es kömmt mir selbst fast unglaublich vor. Las-sen Sie mich doch zählen. (Lclio giebt ihm das Geld.) Zchnc, zwan-zig, dreyßig, vierzig, fünf nnd vierzig. Za wahrhaftig; nochfünf nnd vierzig Thaler, und nicht einen Heller mehr, (cr giebtihm das Geld wieder.)

Aelio. Fünf und vierzig? fünf und fünfzig, willst du sagcn.

Maskarill. O! ich hoffe richtiger gezählt zu haben, als Sie.

Ä.clio. (nachdem cr vor sich gezählt) Ha! ha! Herr Taschenspie-ler! Sie habcn Zhrc Händc doch nicht zum Schubsacke gebraucht?Mit Erlaubniß--

XNasrarill. Was befehlen Sie ?

Aelio. Ihre Hand, Herr Maskarill

XNaskarill. O pfuy!

K.elio. Ich bitte --

Maskarill. Nicht doch! Ich--muß mich schämen---