Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
89
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Miß Sara Sampsvii.

5!»

ungeschehen zu machen; aber mich wegen des Geschehenen zustrafen das steht bey mir! (cr ersticht sich, und fällt a» demStulc der Sara nieder.)

Sir William. Halt' ihn, Waitwcll! Was für einneuer Streich auf mein gebeugtes Haupt! O! wenn dasdritte hier erkaltende Herz das meine wäre!

Mellefonr. (sterbend) Zch fühl' es daß ich nicht fehl ge-stoßen habe! Wollen Sie mich nun Ihren Sohn nennen,Sir, und mir als diesem die Hand drücken, so stcrb' ich zufrie-den. (Sir William mnarmt ihn) Sie haben von einer Arabellagehört, für die die sterbende Sara Sie bat. Zch würde auchfür sie bitten aber sie ist der Marwood Kind sowohl, alsmeines Was für fremde Empfindungen ergreifen mich!Gnade! o Schöpfer, Gnade!

Sir William. Wenn fremde Bitten itzt kräftig sind, Wait-wcll, so laßt uns ihm diese Gnade erbitten helfen! Er stirbt!Ach, er war mehr unglücklich, als lasterhaft.

Eilftcr Auftritt.

Norton- Die Vorigen.Norton- Aerzte, Sir.

Sir William. Wenn sie Wunder thun können, so laßsie herein kommen! Laß mich nicht länger, Waitwell, beydiesem tödtcndcn Anblicke verweilen. Ein Grab soll beide um-schließen. Komm, schleunige Anstalt zu machen, und dann laßuns auf Arabellen denken. Sie sey, wer sie sey: sie ist einBcrmächtniß meiner Tochter. (Sie gehe» ab, nnd das Theater fällt zn.)