Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
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451
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Die beydcrscitige llcbcrrcdung.

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2tcr Auftritt.Thcstylis allein.

Sie bestärkt sich in ihrem Vorsätze, spröde zu seyn. Sie machtsich mancherley Einbildungen, durch eine alljuoffenhcrjige Liebe ihremSchäfer, dem Dämon, Anlaß zur Kaltsinnigkcit gegeben zu haben.Sein jetziges Verweilen selbst, bringt sie auf den Verdacht, daß er sienicht mehr so feurig liebe, als Anfangs, da er ihre Zuneigung nochnicht kannte.

3tcr Austritt.

Thcstylis. Dämon.Er kömmt. Bist du schon da, liebste Schäferin? Ja, sagt Thcsty-lis, aber nicht für dich. Sie thut auf einmal so unbekannt, daß Dä-mon erstaunt. Endlich glaubt cr sie scherze, um ihn für das Verzö-gern zu strafen, wovon cr so gut als möglich Ursachen angicbt. Siewird spöttisch und geht fort. Dämon ihr nach sie zu besänftigen.

1. Zwischcmaum.

Der Tanz cincS Satyrs, welcher dem abgehenden Paare spöttischeMinen nachmacht, als ob cr sich über ihren Zwist erfreute.

Zweyter Aufzug.1. Austritt.Sylvia.

Erster Aufzug.Erster Auftritt.

Thcstylis. Sylvia.Thcstylis.

Wie Sylvia, so früh?

Sylvia.Wie Thcstylis? Auch duVerschmähst für jungen Thau die süße Morgcuruh?

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