84 -A. Haar.
negativen Achse aufgeschnittenen Ebene e~ z z"~ 1 eine reguläre analytische
Funktion darstellt lö ). Beachtet man noch, daß
«
+c
f.-*-*.- f 2{-iy-^dx-Z(-ir±=£0t
, , -_z v=0 ' r=0 V
Z — Zq 2 ZQ
ist, so ergibt sich in Anbetracht der bekannten Formel 30 )
00 00
^(g)-¿(-l) V v!( ,! +e) +J e-'xe-idx
v=0 1
(g> keine negative ganze Zahl) die Relation
< 9 >
in der die unendliche Summe tatsächlich eine ganze Funktion von zdarstellt.
Um schließlich das Verhalten von 0(z) auf der Geraden 9î(z) = azu untersuchen, bemerke man, daß das Integral (8) wegen ( o ) <^ 0 auchnoch für die Werte z — a -|- it absolut konvergiert; daraus folgt nach einembekannten Satze, der die Übertragung des Abelschen Satzes über Potenz-reihen auf die Laplaceschen Integrale ist, die Relation
CO
0 (a -f- it) = J" e~ i{ - t ~ ta)x xo- 1 dx,
aus der man durch wiederholte Produktintegration die folgende Formelgewinnt :
r(e)3>(a-Mi) =
p i to) p i (í ¿o)
g i (t ¿o) Q i t O )
+ { q — 1) ( q ~ 2) ; —— 7773 + -- - + (¡? — "l)(í?-~2)...(£> — n)-
(i(t-í 0 )) 3 " (i(í-f„)) n+1
co
i f g -i(t—t a )z %(?-n- 2
( i(t-U) n + 1 J
(i(t-t 0 )) r
Bilden wir nun die ra-te Ableitung <Z > ln, (a + ¿í), so erkennt man, daß
i
f><™) /
19 ) Die rechte Seite der letzten Gleichung stellt nämlich eine solche Funktiondar, die eindeutig regulär analytisch ist, falls z — z 0 nicht gleich einer negativenreellen Zahl oder Null ist und die mit der ebenfalls analytischen Funktion i 1 (z) über-einstimmt, falls z — z 0 gleich einer positiven reellen Zahl ist ; daraus folgt die Über-einstimmung beider Funktionen.
-°) Vgl. etwa N. Nielsen, Handbuch der Theorie der Gammafunktionen, S. 143.