Fastperiodische Funktionen. I.
121
gemeinsame Verschiebungszahlen, d. h. Zahlen, die sowohl mit r (f,e) alsauch r(g,e) zu bezeichnen sind, gehören.
Jedes Exponentialpolynom
N
y a e ik " x
¿-J n
n— 1
ist eine fp. Funktion.
Die Grenzfunktion einer gleichmäßig konvergenten Folge von fp.Funktionen ist eine fp. Funktion.
Bemerkung. In einem Ausdruck der Form ae i} - x ist immer X alsreell vorausgesetzt, hingegen a keiner Realitätsbedingung unterworfen.
4. Für jede fp. Funktion existiert der Mittelwert
T C+T
lim \ (f(t)dt(= lim i f f(t)dt ; c reell),
T-> ce J J K T-+ oo 1 J '
0 C
den wir mit M{f(t)} bezeichnen.
Bemerkung. Bei allen Mittelwertbildungen werden wir innerhalbder geschweiften Klammer {} diejenige(n) Variable(n), über welche integriertwerden soll, mit t (bzw. t lt i 2 , ...) bezeichnen, also z. B.
T
M{H(t, X, I, c)} == lim - T i H(t, x,Ç,c)dt.
T -> co J
5. Zu jeder fp. Funktion f(x) gibt es nur abzählbar viele Werte X,für welche der Mittelwert
a{X) = M{f(t)e~ iU }
von Null verschieden ist.
Mit den so herausspringenden Exponenten X, die wir in irgendeinerAnordnung mit A 1 ,A^,A a> ... bezeichnen (den Fourierexponenten) undden dazugehörigen Mittelwerten
A a , = a (AJ, ^ = a(J 2 ), A Ä , = a(A a ), ...
(den Fourierkoeffizienten) bilden wir formal die zu f(x) gehörigeFourierreihe
f(x)~y¡A An e iA " x .
Bemerkung. Abweichend von H. Bohr bezeichnen wir den zu A ngehörigen Exponenten mit A a „ und nicht mit A n ; mit A n ist ein zu A — ngehöriger Koeffizient gemeint. — Man kann in die Exponentenfolge zudenjenigen A n , für welche Aj n =j= 0, noch beliebig viele andere Exponenten Xin (höchstens) abzählbarer Anzahl hinzunehmen, wenn man ihnen dieFourierkoeffizienten Aj = a(A) = 0 zuordnet. Derartige formalen Erweite-