Aufsatz 
Beiträge zur Theorie der fastperiodischen Funktionen. I. Teil. Funktionen einer Variablen
Seite
124
Einzelbild herunterladen
 

124

S. Bochner.

Zu jedem, N und <5 (< tt) gibt es ein e, so daß jede Verschiebungs-zahl % (/", e) den Kongruenzungleichungen

(4) I A n %£\ <. ô (mód 2n) (n ===. 1, 2, .. N)

genügen muß. Umgekehrt gibt es zu jedem e ein N und ô, so daß jedeZahl T, welche den Ungleichungen (4) genügt, eine Ver Schiebungszahl r (f, e)ist (Abh. II, S. 105 und 115).

Bemerkung. DieserZusammenhang" ergibt sich auf Grund desFundamentalsatzes.

14. Als Zahlenmenge bezeichnen wir eine endliche oder abzählbareMenge von untereinander verschiedenen reellen Zahlen. Eine Zahlenmenge(«j, « 2 , ...) heiße reduziert, wenn keine linearen Beziehungen

r 1 « 1 + r 2 cc 2 + ...+r le ci 1e = 0 (| | + | r 2 | + ... + | r k | > 0)

mit rationalen r v vorkommen.

15. Unter einer Basis einer Zahlenmenge Z = (t 15 f 2 , ...) ist einereduzierte Zahlenmenge (a 1 , k 2 , ...) zu verstehen, mit Hilfe welcher jedeZahl C in der Gestalt

+ r 2 2 + ... +r k cc h(eindeutig) dargestellt werden kann.

16. Von einer Zerlegung einer (beliebigen) Zahlenmenge Z (in linearunabhängige Bestandteile )

z = +...

sprechen wir dann, wenn keine lineare Gleichung*"i Ci + £9 + + r fc is = 0mit Elementen f aus verschiedenen Z v vorkommen kann. Jede Zu-sammenfassung solcher Teilmengen

zl = Zz Vkz = z¿ + + ...

führt offenbar wieder zu einer Zerlegung.

17. Ein Modul M ist eine Zahlenmenge, die mit a und ß auch u ßenth ält; er heiße endlich, wenn er eine endliche Basis besitzt. Unter M(Z)verstehen wir den kleinsten Modul, der die (beliebige) Zahlenmenge Zenthält; demnach ist der Vereinigungsmodul M{M t , M 3 , ...) der kleinsteModul, der alle Moduln M r enthält.

Bemerkung. Aus 13. folgt durch dieselbe Schlußweise wie in Abh. IISeite 115 (d. h. unter Heranziehung des dortigenSatzes B" über diophan-tische Approximationen), daß falls g(x) durch f(x) majorisiert wird, der