Aufsatz 
Beiträge zur Theorie der fastperiodischen Funktionen. I. Teil. Funktionen einer Variablen
Seite
135
Einzelbild herunterladen
 

Fastperiodische Punktionen. I.

135

an. Wegen der vorausgesetzten linearen Unabhängigkeit der Mengen L,.durchlaufen die einzelnen Summanden f L auf Grund des KroneckerschenSatzes ihre Wertemengen unabhängig voneinander. Präziser: macht mandie (unwesentliche) Annahme, daß f(x) reell und ohne konstantes Gliedist und bezeichnet man obere und untere Grenze von f(x) bzw. f Ly (x)mit M undm, bzw. M v undm,,, dann ist

H \fL v {%) I <.2! M v + Jb'm= M + ra = K.

Aus der Approximierbarkeit durch Fejérpolynome, nämlich aus derFejérsummierbarkeit im Punkte x = 0, ist evident der (vgl. Bohr [7])

Satz IX. Für eine Fourierreihe 2 j - A a e iJ " x mit nur positivenKoeffizienten A a ist 5] A a konvergent.

3. Wir knüpfen an 1. an. In § 2, 1. haben wir gesehen, daß sich f(x)durch solche Fejérpolynome S%",beliebig gut approximieren läßt, indenen jedes a v ein rationales Multiplum des Elementes ß v aus einer fest-gewählten Basis (ß 1 ,ß^,...) von f(x ) ist. Bei einer Partialfunktion derGestalt f M kann dies aber unmöglich werden, wenn M ein Modul ohneechte Basis ist; es gibt (nachweislich) Partialfunktionen /j/, bei denen manes zulassen muß, daß in den Approximationspolynomen Sn¡,nHñk dieElemente a v lineare Verbindungen aus mehreren ß v sind, wie man auchdie Basis (ß 1 ,ß 2 ,...) gewählt haben mag. In dieser Richtung liegtnoch der folgende

Satz X. Jede Partialfunktion fu (x) vonf(x) gehört zu einem Modul,d. h. ist ein f M , mit einem passenden Modul M.

B eweis. Es genügt nachzuweisen: wenn die Exponenten A 1 ,A 2 ,..., A kwesentlich in f v vorkommen, so kommt der Exponent

^ Qi A + S'a \ + + 9ic -d/c(mit beliebigen ganze n Z ahhlen g v ) entweder wesentlich in f v oder garnicht in f(x) vor. Nun, wenn die Exponenten A t , A, A k wesentlichin fx 7 vorkommen, so müssen sie für n^.n 0 wesentlich in den Approxi-mationspolynomen S n vorkommen. In einem beliebigen der Polynome S nmögen o Basiselemente (a ist mit n variabel) vorkommen, und die Fejér-koeffizienten p g der Terme Aj_ 0 e iA e x ( q = 1, 2, ..., k) die Gestalt

haben. Dann hat, für genügend großes n der Fejérkoeffizient p von Aj e iÄXim selben Polynom S n die Gestalt

__ 19i+&"i (2) +.-.+gu|\ / \gi ^ 1 ' + g<¡ ''¿ 2) + ---+g k v í k) ¡ \

P V n L ) " \ n a / '