Aufsatz 
Einfacher Beweis der Hilbertschen Irreduzibilitätssatzes
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Hilbertscher IrreduzibilitätsBatz.

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die Substitution x u = £ d . Dabei geht F(x lt .x m , t) in ein PolynomF(£, t ) über. Von diesem wissen wir dann das Folgende: Aufgefaßt alsPolynom von £ zerfällt es bei variablem t nicht derart in demKörper, der durch Adjunktion der Variablen t zu P entsteht, in zweiFaktoren, daß diese nur induzierte Exponenten enthalten. Soll nun aberfür die ganze rationale Zahl t das Polynom F{x ± , ..., x m , t) in P zer-fallen, also F(i, t°) in P in zwei Faktoren zerfallen, die nur induzierteExponenten enthalten, so muß für diesen Wert t° wie man sichwiederum analog den Ausführungen von Z. H. I. leicht überlegt entwedermindestens eine von gewissen Funktionen cp (t), welche die im ersten Teilangegebene Gestalt haben, einen rationalen und wenn man, wie wirwieder annehmen, F($,t) durch die in Z. H. I. angegebene Transformationals Polynom von £ normiert hat einen ganzen rationalen Wert an-nehmen oder mindestens eine von gewissen Funktionen cp (i) derselbenGestalt, welche aber nunmehr sich auch auf Polynome von t mit rationalenKoeffizienten reduzieren können, verschwinden. Das Letztere tritt nur fürendlich viele ganze rationale Zahlen t ein. Daher ist wiederum nur dieerste Bedingung wesentlich. Daher gilt, wie im ersten Teil, für die Folgeder positiven ganzen rationalen Zahlen t°, für die F(x 1 , ..., x m , t°) in Pzerfällt, wiederum die Ungleichung (I).

Haben wir es nun mit Polynomen F(x 1 , ..x m , t 1} ..t s ) zu tun,welche also auch von beliebig vielen Parametern abhängen, so gehen wirschrittweise vor. Wir fassen zunächst allein t s als Parameter auf, alsox 1 , ..., i s _ x sämtlich als Variable. Dann denken wir uns hierin die ganzenrationalen Zahlen i s ° bestimmt, für die F(x 1 , ..., x m , t lt ..t s - 1 , t° ) in Pirreduzibel ist. Für jede feste der so bestimmten Zahlen fassen wirdann t s _ 1 allein als Parameter auf und schreiten so fort, bis wir dieSysteme ..., t s erhalten, für welche F{x 1 , ..., x m , t°, ..., t° ) in Pirreduzibel ist. Dabei erhalten wir den folgenden Satz: Eine Menge vonganzen rationalen positiven Zahlen < < 9 < t 3 < ... heiße dicht in bezugauf die 'positive Zahl u ", wenn für sie die Ungleichung (I) nicht besteht,wenn also erfüllt ist:

(VI) Hm ^>0.

o cl a

£->00 O

Man habe nun eine in bezug auf die positive Zahl a dichte Menge vonZahlen t v Jede dieser Zahlen verbinde man mit Zahlen zu Systemenvon je zwei Zahlen, und zwar soll jedes t 1 mit einer für die ver-schiedenen t 1 nicht notwendig übereinstimmenden in bezug auf a 2dichten Menge von Zahlen t 2 verbunden werden. Jedes dieser Paare ver-binde man mit einer für die verschiedenen Paare nicht notwendig