Aufsatz 
Abbildungsklassen n-dimensionaler Mannigfaltigkeiten
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Abbildungsklassen n -dimensionaler Mannigfaltigkeiten. 223

Element E n (etwa als Umgebungsmenge eines alle P y . und C;. verbindendenStreckenzuges; vgl. § 2). c sei der Grad der durch die bisher angebrachtenVektoren vermittelten Abbildung des Randes (£ n_1 von E n auf die Rich-tungskugel, falls man die Indikatrix von @" -1 als Randindikatrix von E nbestimmt; er sei also c, falls man diese Indikatrix als Randindikatrixder Mannigfaltigkeit M " bestimmt, welche aus M n durch Portlassen desInnern von E n entsteht; dann ist, da das Vektorfeld in M" keine Null-

r r Je

stelle hat, £ b e c = 0, c = 2Jb l? = a y .. Daher kann man Aufgabe 4

q =1 £>=1 y.= l

für E n so lösen, daß man die bisher im Innern von E" angebrachtenVektoren durch solche mit den vorgeschriebenen Nullstellen und den bereitsvorhandenen Randvektoren ersetzt, womit Aufgabe 5 gelöst ist.

§6.

Vereinfachter Beweis des Satzes aus § 3 für gewisse Spezialfälle.

Mit Hilfe der bei Behandlung der Randwertaufgaben im vorigen Para-graphen angewandten Methoden kann man den in den §§ 1 und 2 vor-bereiteten, in § 3 zu Ende geführten Beweis des Satzes, daß zwei Ab-bildungen der n - dimensionalen geschlossenen Mannigfaltigkeit ¡i auf dieKugel S n sich stetig ineinander überführen lassen, wenn ihre Grade überein-stimmen, durch Zurückführung auf einen leichter zu beweisenden Spezial-fall elementarer gestalten, falls man die Gesamtheit der betrachtetenMannigfaltigkeiten ¡u einschränkt. Die Einschränkung, der /x unterworfenwerden muß, besteht darin, daß sich ¡x durch eine Jordansche, überallstetig differenzierbare Hyperfläche im (n l)-dimensionaIen euklidischenRaum repräsentieren läßt, eine Einschränkung, durch die, wie ichfrüher gezeigt habe 13 ), gewisse Mannigfaltigkeiten von der Betrachtungausgeschlossen werden.

Die Vereinfachung des Beweises besteht, wie man sehen wird, darin,daß 1. die in § 2 vorgenommene Konzentration der Übereinstimmungs-punkte zweier Abbildungen, und 2. die Verwendung der FormelJ 12 = ( 1)"^ -f- g in § 3 fortfällt. Da fast alle Schritte des vereinfachtenBeweises im Vorstehenden schon vorgekommen sind, sei eine kurze Dar-stellung unter Berufung auf früher ausführlich behandelte Schlüsse gestattet:/u. lasse sich in der oben genannten Weise durch die Hyperfläche n xrepräsentieren. Es soll zunächst gezeigt werden, daß der Beweis geführtist, falls man Aufgabe 1 (§ 5) lösen kann. ju 2 sei eine Parallelflächevon /ij, die durch Abtragen einer hinreichend kleinen Strecke a auf deninneren Normalen von /n l entsteht, M n+1 die von 1 a 1 und begrenzte

13 ) §§ 4, 5 der unter 5 ) zitierten Arbeit.