Aufsatz 
Vektorfelder in n-dimensionalen Mannigfaltigkeiten
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Vektorfelder in w-dimensionalen Mannigfaltigkeiten. 229

31" sei eine affine Darstellung. Dann ist jede durch Unterteilungentstandene Darstellung" auch affin. Man kann mit einer vorgelegtenaffinen Darstellung 21" folgendermaßen eine beliebig dichte Unterteilungvornehmen: ra sei eine beliebig große ganze Zahl; man teile jede KanteT 1 j in ra gleiche Teile und lege durch jeden Teilpunkt A die parallelenebenen Räume zu denjenigen T" -1 , die demselben T n angehören wie A,ohne A zu enthalten. Auf diese Weise wird jedes T l in endlich vielebehebig kleine konvexe Polyeder P h zerlegt, und diese Zerlegungen sindin einander zugeordneten T kidentisch in C"". Die P h zerlegt man nunweiter in Simplexe, und zwar wieder unter Beachtung der vorhan-denen Zuordnungen, so daß eine Unterteilung von C" entsteht 8 ).Dabei ist für eine spätere Anwendung folgende Bemerkung wichtig:Bezeichnen wir zwei Polyeder als nachGestalt und Lage" nicht von-einander verschieden, wenn sie durch Dehnung und Translation also ineinem ..., x n ) - Koordinatensystem durch eine Transformation x'. = cx v_|- a v [v = l, n] ineinander übergeführt werden können, so kommenfür die P n , unabhängig von der Zald ra, nach Gestalt und Lage nur end-lich viele Polyeder in Betracht. In der Tat: führen wir z. B. in T",dessen Seiten T 1 " -1 , ..., T+1 seien, derart ein affines Koordinatensystemein, daß die der Seite T"+i gegenüberliegende Ecke der Nullpunkt,die von ihm ausgehenden Kanten die Achsen, die übrigen n Ecken dieEinheitspunkte auf den Achsen sind, so ist ein zu T" gehöriges P" einTeil einesParallelepipedons" 77, dessen Kanten den Einheitsstrecken desKoordinatensystems parallel und proportional nämlich von der Längesind, also eines nach Gestalt und Lage von ra unabhängigen Gebildes;und zwar ist P" eines der Stücke von 77, die man erhält, wenn mandurch jede Ecke von 77 den zu T+x parallelen ebenen Raum legt, diealso ebenfalls nach Gestalt und Lage von vornherein bestimmt sind. Nunläßt sich auch die Zerlegung dieser P n in Simplexe nach Gestalt undLage von vornherein vorschreiben 0 ). Diese Überlegung gilt für jedeseinzelne T n ; damit ist gezeigt, daß man durch eine beliebig dichteUnterteilung (d. h. eine Unterteilung mit beliebig großem ra) von % n eineDarstellung 21" herstellen kann, deren Simplexe von vornherein in bezugauf Gestalt und Lage auf endlich viele vorgegebene, allein durch 21" be-stimmte mögliche Fälle beschränkt sind.

5. Es sei 7 1 " ein Simplex von T"~ k [& 1 ] ein Randsimplexvon 7". r p"~ k gehört k Simplexen T" _1 [* = 1, ..., &] an; der T" k

8 ) Hadamard, a. a. 0. Nr. 10, Fußnote 2).

9 ) Man verbinde den Schwerpunkt jedes P k [2 < k < n] mit jeder Ecke von f*und mi t, dem Schwerpunkt jedes P'[2^¿<&], das dem Rand von P k angehört.