258 W. Süß.
die Gleichungen
\ (í'(s), £'(s))s' = ff'(s),\ (ï'(«), £'(«)) =-q'(s)s',
(6)
aus welchen folgt:
(7) ?'(«) + ffW = 0.
Nehmen wir zunächst an, es sei
?'(«)= o,
so folgt aus (6), daß j'(s) und j'(s) stets einander parallel sind. Dannist nach (1) und (5)
(ï(s)-ï(s), ï'(s))= -q=-q- |^ ( ( !j| ,
also 15 )
g(s) ■-= |ï'(s) 3 = ||'(s)! :! = e(s),wenn , q den äquiformen (gewöhnlichen) Krümmungsradius bedeutet. Dannaber ist E eine Eilinie mit Mittelpunkt. Da aber nach (4)
r ( s ) + r (s) = q = konst.
ist, so folgt für E
r (s) = r (s) = -| = konst.,
d. h. E ist eine Ellipse, wie wir behauptet haben.
Wir nehmen jetzt an, es sei nicht q' = 0, und werden aus dieserAnnahme einen Widerspruch ableiten. Es ist E dann keine Ellipse, alsoauch nicht r'(s) = 0.
Durch Differentiation von (4^ erhält man unter Verwendung von (4)und (7) nach kurzer Rechnung die Relation
(8) q(s)r(s) = q(s)r(s),
wobei von unserer eben ausgesprochenen Annahme Gebrauch gemacht wird.Aus (4) 2 und (8) ergibt sich weiter
, _ _ q(s)r'(s) __ r( s)r'(s)q(s)r'(s) r (s) r' (s) '
Also ist
(9) r 2 (s) + r" (s) = « 2 = konst.
(4) 1; (8) und (9) führen schließlich zu der Gleichung
(10) r(s)g(s) = a" — r"(s) + ?" 2 (s) = konst.
Hieraus erhält man noch
(11) q' («) + r (s) = r («) V r -4) =
16 ) (B), S. 32.