Differentialgleichungen der Himmelsmechanik. 295
Eine Lösung {2^} des homogenen Systems
S a ikVk = 0 (i = 0, ± 1, ± 2, ...)
k= — cc
soll eine Eigenlösung genannt werden, wenn
+ 00
o < U \ y* \ < +°°-
Jc= — CO
Das zu der Matrix ||a ik [| gehörende homogene System läßt dann undnur dann Eigenlösungen zu, wenn D — 0 .
Die Anzahl r der linear unabhängigen Eigenlösungen, die zu ||a ifc ||gehören, soll als der Rang von ||a ifc || bezeichnet werden.
Zu r = 0 sei D =f= 0 zugeordnet.
II a ifc H und ¡I a ik i sind vom gleichen Range.
Der Rang ist endlich.
III. Das Prinzip der Transformation des Kernes.
Es sei die Matrix ||a ifc || normal und es sei det(a iJ[ ) = 0, also r1.Es seien
K !s) }; {d! s) } (s.= 1, 2, ..., r)
solche Zahlenfolgen, daß
¿Vi-'K+oc; 2\d} s) |<+oo (s = l, 2,...,r).
i= — co i= — 00
Setzt man dann
a iu = a ik — 2 di ] dk {i,h = 0, ± 1, ± 2,.. .\
5=1
so ist II II normal, wegen
+ CO -f CO +CO+CO
JE 1 2 \ a iic fe I ^ 2 ~Z \a ik -à ilc \
i= — CO Jc= — CO i— — cc Jc= — 30
+ 2 2 if |^ 8> ^ (s) | <+00.
s = l i=— CO Jc= — CO
Das Prinzip der Transformation des Kernes besagt, daß die r -f- rZahlenfolgen derart gewählt werden können, daß det(cc ik ) von Null ver-schieden ausfällt, d. h. daß zu |||| keine Eigenlösung gehört; und zu-gleich auch derart, daß diese Elimination der Eigenlösungen durch wenigerals r -f- r aus diesen Zahlenfolgen nicht geleistet werden kann.