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A. Wintner.
Die Existenz und die Stetigkeit der zweiten Ableitung von z folgtaus (5) und (11) unmittelbar noch nicht, wohl aber mit Heranziehung von
(1)' Z= -<p(t)z + x jjcp n (t)z n ,
n=0
da wir die Reihe (5) mit Rücksicht au! (4) und (11) in die rechte Seitevon (1)' einsetzen können.
Ist also (9) erfüllt, so sind die y¡(x) eindeutig bestimmte reguläreFunktionen; ist im besonderen Ç9 0 (i) = 0, so ist mithin y.(x) = 0(» = 0, ± 1, ...), da dann 2 = 0 eine Lösung von (1) darstellt. Anderswird die Sache stehen in dem folgenden Abschnitt, falls man die Zahlen-folgen gehörig normiert.
V. Periodische Lösungen der ersten Klasse. Der Verzweigungsfall.
Es sei jetzt det(a iÄ ) = 0. Der Rang r von ||o jfc || ist also 1 -Es sei zunächst r — 1 .
Es seien
(12) { d £ >; {d t }solche Zahlenfolgen, daß
(13) J?KI<+°°; H \<i k \< + °o.
1= — CO k= — CO
Setzt man dann
( 14) ßjk = d'à; d i d k (i, k — 0, + 1, ...),
so ist nach dem dritten Abschnitt die Matrix ||a ¿ J| normal, und nach demPrinzip der Transformation des Kernes können wir voraussetzen, daß
(15) 4 = det(a.J =t=0.
Es ist nach (14)
-(- CO -f CO -f- CO ^
2 a il: y k = 2 cc ilt y k + u d^yj
Je— — CO Jc= — CO k=— CO
setzt man also
+ ® ^
(16) x 1 = — JEd lt y k (Verzweigungsgleichung),
k= — co
so kann (10) in der Gestalt
+ CD
(17) J! ct il! y k = xyj i + x 1 d i (* = 0, ±1,...)