Aufsatz 
Über den Zusammenhang zwischen den definierenden Gleichungen und der Idealtheorie in algebraischen Körpern.
(Erste Mitteilung.)
Seite
318
Einzelbild herunterladen
 

318

Ü. Ore.

annehmen. Die Zusatzpolynome G(x) und H(x) werden dadurch bestimmt,daß die Relation

f{x) =- (^ <a_1) (X) + p"- 1 G (X)) (A + p h [a - y) {X) + p a ~ x H [X)) (mod p a )bestehen muß. Daraus folgt

fix) g (a ~ l) {x) ( A + ph^'^ix)) = p a ~ 1 (H(x)g ia ~ 1) (x) +AG{x)) (modp°)

oder wenn man

fix) g {a ~ l) (x) {A + ph^'^ixj) = p"~ 1 F{x)

setzt, erhält man zur Bestimmung von G(x) und H{x)

F{x) = H(x) g {a ^ 1] (x) -f- A G {x) (mod p).

Diese Kongruenz kann aber nur (mod p) in einer eindeutigen Weise be-friedigt werden, und zwar indem man F[x) durch gr (a_1) (a;) dividiert,

F(x) = q(x) g( a ~ü(x) + r{x),

wobei also

H(x) = q(x), A G (x) = r (x) (mod p)

wird. Der Satz 2 ist dadurch bewiesen.

Es sei jetzt f(x) ein reduziertes Polynom und weiter

f{x) = f (a:) f^(x) ... f r (x) (mod p a )

eine beliebige Zerlegung von fix) in Faktoren (modp"). Man kann dannnach Satz 2 immer annehmen, daß ein Faktor fix) die Form

fi( x ) = 9i ( x ) {A + V \ ix)) (mod p a )

hat, wobei g¡ix) reduziert ist und die Konstante A { soll nicht durch pteilbar sein. Das Produkt

Q{?) = x ) x ) X )ist dann wieder reduziert, und weiter kann man auch

(3) A + pHix) = (^ + ph^x)) ...iA r + ph r ix))setzen, wobei A nicht durch p teilbar ist. Aus der Kongruenz

fix) = G ix) i A + p H ix)) (mod p a )

schließt man aber

(4) A p Hix) = 1 (mod p a ).

Denn der Grad von G ix) ist, wie man leicht sieht, gleich dem Grade vonfix), und wenn es in p Hix) Glieder gäbe, welche nicht (mod p") ver-schwinden, würden daraus durch Multiplikation mit G ix) Glieder ent-stehen, welche nicht in fix) enthalten wären. Die Richtigkeit von (4) istalso nachgewiesen.