Aufsatz 
Über den Zusammenhang zwischen den definierenden Gleichungen und der Idealtheorie in algebraischen Körpern.
(Erste Mitteilung.)
Seite
331
Einzelbild herunterladen
 

Definierende Gleichungen und Idealtheorie. 331

eine Zerlegung von f(x) in irreduzible Faktoren (mod p") ist, so hatman also

(23) e ¡ fi = n i,

wenn der Grad von(x) ist. Wenn weiter die Zahl /'.(/>) genau durchpi'j teilbar ist, so heißt die charakteristische Zahl von 1)(x) in bezugauf p ; . Es bestehen dann nach § 2 die Ungleichungen

(* + *)»

während die Zahl nach (15) sicher durch teilbar ist.

Man kann nun genauer angeben, wann eine Ringzahl F(ß),i^(x)^ü (modp) durch eine Potenz teilbar ist. Nimmt man näm-lich zuerst an, daß der Grad von F(x ) kleiner als n i ist, so bildet mandie Zahl

/f > (#)... /&(#) F(fi) f& (#)... ff (0) (ß>y + Q ').

Diese Zahl ist sicher durch \>t n teilbar, während jedes von p ( . verschie-dene Primideal ^ sicher in der Potenz pp r vorkommt. Man hat daher

ff (#)... A-a W F(fi) f¡í\ (#)... ff (ft) = 0 (mod pr)woraus nach Satz 2

/i (/?) («) A-1 0*0 ^(«) A+'i 0*0 ff 0*0 = 0 (mod p r)

folgt. Diese letzte Kongruenz ist aber nur möglich, wenn man

F(x) = 0 (mod py~")

hat. Im allgemeinen Falle, wo der Grad von F(x) größer als n- ist, folgtdann leicht wie früher aus der Kongruenz

F (ft) ^ 0 (mod pi' y )

die identische Kongruenz

F(x) = 0 (modd p y ~", ff(x)) (ß y + £>').

Satz 4. Wenn eine Ringzahl F (ft) durch ir teilbar sein soll, mußdas Polynom F(x) (mod p r ~") durch ff (x), ß y + q', teilbar sein.

Man kann auch eine wichtige Anwendung von diesem Satze auf dieTheorie der höheren Kongruenzen für Primzahlpotenzmoduln geben.Es seien

(24) f(x) = ff (x) ff (x)... ff (x) (modp") («^¿ + 1),

= vfix) <pf(#)

zwei Zerlegungen von dem Polynome f(x) in irreduzible Faktoren (modp a ).Wegen der Eindeutigkeit der Zerlegung von p in Primideale folgt dann

22*