Über die Transzendenz gewisser dyadisclier Brüche.
Von
P. E. Böhmer in Dresden.
Einleitung.
Eine nur aus Nullen und Einsen gebildete unendliche Folge a k ,[¿==0,1,2,...], definiert eine Zahl
(!) "-¿"¿Si
jfc=0 4
des abgeschlossenen Intervalles (0, 1) und weiter eine zweite unendlicheFolge \m— 1,2,3,...], deren Glieder
(II) w^ m) = ~ a k ,
k= o
die relative Abschnittshäufigkeit der Eins in der Folge a k bedeuten 1 ).Umgekehrt bilden die Koeffizienten der dyadischen Entwicklung einerreduzierten Irrationalzahl u , [ 0 < u < 1 ],
(III) a lc = [2 k+1 u]-2[2 k u],
unter [a;] die größte ganze Zahl x verstanden, eine unendliche Folgevon Nullen und Einsen, der vermöge (II) eine w; (m, -Folge zugeordnet ist.Von besonderem Interesse ist nun der Fall, daß die Folge einen Grenzwert
(IV) tt> = limw (m)
m= co
besitzt.
Es sei iv eine beliebig vorgegebene reduzierte Irrationalzahl, [0 < w < 1] ;dann ist 2 )
f 0 odera lc = [kw -{■ w] — \kw] — j ^
') Vgl. Böhmer, Berichte der math.-phys. Kl. d. Sächs. Akademie 75 (1923), S. 91 f.") Vgl. dieselben Berichte 76 (1924), S. 149f.