372
P. B. Böhmer.
§3.
Die Funktion <P (^) .
Die Funktionen <I> eines rationalen Arguments ^ sind rationale Funk-tionen des Parameters z; denn man findet aus (10), wenn k = r J r mqgesetzt wird,
1 [?] - ¿ È (-P + [?]) — fe* + [?].'}.
*=1 m=0 r=l l r = l a J
also
< 13 "
Ist p:q unkiirzbar, so erhält man aus (lia) und (lib)
(13b) ® (£)_ÛJ=î>l/î^l' + 2" [-1
V z(l-z») ( 1 — z fti L q j \
Wir betrachten nun f P(w) als Grenzwert einer Funktionenfolge f I> (w n ),deren Argumente die Näherungsbrüche der Irrationalzahl w sind. Da ausden Ungleichungen
Wov < W < W 2v+i
wegen der Monotonie von &(w) auch die Ungleichungen
( J>{w 2r ) < <£(tt>) < <P(w 2v+ 1)folgen, erhalt en wir d ie besten Näherungen an ( P (w), wenn wir
j <P(w 2v ) = 0(w 2v ),
\ 0(w 2v+i ) = $(w 2v+1 )
wählen. Die dieser Wahl entsprechenden Darstellungen (13a) und (13 b)lassen sich vermöge der Hilfssätze 1 und 2 auf eine gemeinsame Gestaltbringen. Man hat nämlich nach (8 a)
= [rw>] für r<q,
dagegen nach (8b)
[y] = V = [*■ w] + für r = 1\
das liefert aber in (13a bzw. b) eingesetzt beidemale denselben Ausdruck