Fastperiodische Funktionen. II. 395
Sind umgekehrt für eine gleichmäßig stetige Funktion (4) bei jedem vund jeder Wahl der Konstanten (c,c, c, c, . ..) die Funktionen (7)
1 2 v-\ r + 1
fastperiodisch und bei festem v majori si er bar, dann ist die Funktion f(x)auch fastperiodisch.
Beweis. Es sei k gegeben. Es besteht die Gleichung
(8) eJt, r, 0, 0, ...)
12 lc
= Ob. Gr. I f(x -\-r, ..X ~r r, x, x, ...) — f(x, x, .x, x, ...) j .
— oo<a;<+ œ 11 k k k+ 1 fc+2 12 k fc +1
Bildet man die rechte Seite von (8) bei festgehaltenen x, x, dannentsteht eine Funktion i+1 h+ ~
(9) x, ...),
12 k A-+1
die als Funktion in ( t , r, ...,r) den Bedingungen a), b), c) genügt und
1 2 k
5^ eÂx, t , .. x, 0, 0, ...) und daher eine fastperiodische Verschiebungs-
12 k
funktion mit (6) als Majorante ist. Also ist jede Funktion (9) fast-periodisch. Die Relation
Ob. Gr. I f(x + t, .. x + t, x, ...) — f(x) |
— co<œ< + co 11 je je jc + 1
= Ob. Gr.
X, X, ..
k +1 jc+2
Ob. Gr. I f(x + r, ..., x + r, x, ...) — f(x) \
x, x, x 1 1 Je k Ä+'l
Li 2 k
zeigt, daß wirklich die Funktion (6) die genaue Majorante aller Funk-tionen (9) und demnach auch aller Funktionen (5) ist.
Die Umkehrung ist evident: man kann mit Leichtigkeit eine Ver-schiebungslänge 1(e) der Funktion f(x) angeben.
9. Hauptsatz A. Damit eine Funktion f(x) eine fp. Funktion ist,ist nicht nur hinreichend, sondern auch notwendig, daß sie sich durchExponentialpolynome y a n e l/ " J: ( mit finiten Punktzahlen k n ) gleichmäßigapproximieren läßt.
Beweis. Jede fp. Funktion läßt sich nach dem vorigen Satze durchendlich variablige fastperiodische approximieren, z. B. durch die Funktionen
fn( x ) = f( X > X > 0, 0, . . .).
12 n
Es liege nun die ¿-variablige fp. Funktion f(x, x, ..., x) vor. Nach dem
12 k
letzten Satze ist sie fastperiodisch in x und die Gesamtheit der Funk-tionen
(10) <& x , x X (x) = f(x,x,...,x)
1 2 k- 1 k 12 k
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