Aufsatz 
Beiträge zur Theorie der fastperiodischen Funktionen. II. Teil. Funktionen mehrerer Variablen
Seite
405
Einzelbild herunterladen
 

Fastperiodische Funktionen. II. 405

f(x) ~ Ají ,, e iA " x (alle Aa,,=\= 0) ist dann und nur dann reinperiodischmit der Periode p = [p 1 , ... ), wenn

f (X, . , X ' ; " , X , . . . ) = /* ( X , . . X , ... ) (w = 1, 2, 3 , . . . ),

1 m m+1 1 m m+1

d. h. auf Grund des formalen Kalküls mit Fourierreihen und des Eindeutig-keitssartzes, dann und nur dann, wenn

co i -d 7i P/n % AfiX co i, AjiX

JJÄ Ae m e =2JA Ae (m = 1,2,3,...),

n1 n1

2 71

also wenn jedes A n ein ganzzahliges Multiplum von ist, also dann und

m _ P' n

nur dann, wenn die Funktion f(x) die ganze Basis (vgl. § 7, 13.)

A = (a 15 « 3 , ...)

mit

«,.= (0,0, ...,y,0, o, ...)

besitzt. Damit f(x) grenzperiodisch mit der Grenzperiode p (p i; p. 2 ,)ist, ist notwendig und hinreichend, daß sie durch reinperiodische mitPerioden [pp] approximierbar ist, d. h. daß jede Zahl A n ein rationales

m

2 71

Multiplum von ist, d. h. es ist notwendig und hinreichend, daß f(x)Pm

die (im allgmeinen: nicht ganze) Basis

A = (k x , «, ...)

mit

«» = (o, 0, 0,0, ...)

r %

besitzt.

Aus eben Bewiesenem folgt, daß unsereallgemeinen" Fourierreihenim Spezialfälle rein- und grenzperiodischer Funktionen dasselbe sind, wasin Abh. II, Anhang II im direkten Zuschnitt auf diese Funktionen alsFourierreihe definiert wird.

2. Es seien der x-Raum (x,x,...), der |-Raum (f, |, ...) und

12 12

irgendwelche finite Punktzahlen G 1 , C 2 , ... des x- Raumes in der Anzahlder Dimension des Raumes gegeben. Wenn man in eine beliebigefp. Funktion des i - Raumes 'p (£) die Substitution

£ = C x x

1

(1) £ = C 2 x (i = Ox)

vornimmt, so entsteht eine Funktion des x- Raumes

f[x) = <p(Cx),