Simpliziale Approximationen in der allgemeinen Topologie. 505
Um letzteres Ziel zu erreichen genügt es die folgenden zwei Tat-sachen zu verifizieren:
I. Jede Umgebung U m {x) (siehe §§ 8 u. 10) ist ein Gebiet (=eineoffene Menge) rel C.
II. Für ein beliebiges e > 0 und einen beliebigen Punkt x gibt es eineU m (x ) von einem Durchmesser < e („Durchmesser" ist selbstverständlichin der Metrik von G zu verstehen.)
Ad I. Es sei
( 6 ) X = ($1 > , $2, ij , . . . , S m¡ i m , . . . )
ein beliebiger Punkt von ü! ~ G. Wir bezeichnen durch V m (x) die Mengealler Punkte, deren m-te Koordinate in S m¡im enthalten ist. Dann ist
m
u m( x ) = HV k (x), und es genügt zu zeigen, daß jedes V m (x) ein Gebiet
(rel G ) ist.
Es seien nun
(34) <5», <¡>1
alle diejenigen unter den Mengen (¿ ~ 1, 2, ..., v m , siehe § 13), dieden Punkt x nicht enthalten, und W m (x) die Vereinigungsmenge allerMengen (34). W m (x) ist eine abgeschlossene, den Punkt x nicht enthaltendeTeilmenge von G. Die Behauptung I wird also bewiesen, wenn wirzeigen, daß
(35) V m {x) = C- W m (x)ist.
Es sei y ein Punkt von V m (x),
(7) y = l,fi> &2,h> •••> J •••)>
und es bestehe der Simplex S m ,j m aus den Zahlen si'", sl' n , s}'". Dannist, da (7) eine Kette ist, y unter allen Mengen <5™ nur in den Mengen
(36) 0%, &4„, ..., <P'X
1 ¿ r
enthalten. Wir zeigen nun, daß jede der Mengen (36) auch den Punkt a:enthält. In der Tat ist 8 mtjm <=S m , im , also nach (24),
^ jjj
Da aber
< 37 ) *-*<,<. n*i Vi.]
m—l
ist, so ist a fortiori also x in jeder der Mengen (36) ent-
halten.
Mathematische Annalen. 96. 33