Wellengleichung auf Riemannschen Flächen.
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'i:
nächst eine schon von Volterra 8 ) benutzte Integralrelation an (Fundamental-formel) :
J/J ~ uUv } dx d V dt = jS{ u °dT- ~ V ¥v} df -
R <B)
u und V sind dabei zwei in R zweimal ableitbare Funktionen,
/ r\\ I 1 du () XI . d Itr
(2) □ U = - 2 — 0 H
dx dy dt
und endlich die Ableitung nach der inneren Konormalen 9 ), d. h. (imFalle der Differentialgleichung □ît = 0):
/o, 0 _ d d d
\ / 3 JTi o ~I fflo o JTn o . j
v J dv 1 dx 1 2 dy 6 dt
wenn n 1 , tt.. 2 , ji s die Kichtungskosinus der inneren Normalen an dieFläche (R) sind.
Setzen wir nun voraus, daß u der Differentialgleichung □ u = 0 ge-nügt und V — ~ ist, so wird :
(R)
Wir bezeichnen die auf die verschiedenen Teile der Begrenzung (R) be-züglichen Integrale I mit 1. 0j I i, I usf. Um sie zu berechnen, nennen
' n >n 0
wir s die Entfernung von der Kegelspitze x„, y„, t„ längs der Erzeu-genden auf F 0 und a die Entfernung von der Spitze eines Kegelsr* längs einer Erzeugenden auf diesem Kegel. Ferner führen wir injeder Fläche t = konst. Polarkoordinaten r,cp (bzw. q , y> ) ein, derenUrsprung in dem Durchschnittspunkte der Kegelachse F 0 (bzw. r*) mitder Fläche t = konst. liegt. Für die auf F 0 bzw. F* liegenden Punkte
ist dann r = und g = . Die Ableitungen (3) nach der Konormalen vsind dann auf den einzelnen Begrenzungsflächen von (i?) gegeben:
") Vito Volterra, 1. c.
°) Im allgemeinen Falle wird die Konormale in einem bestimmten Punkte Peiner Fläche S durch die Richtung definiert, die zur Tangentialebene an S in P inbezug auf den charakteristischen Kegel, dessen Spitze durch P geht, konjugiert ist.Die Konormale fällt also in die Richtung der Tangentialebene, falls in dem betreffen-den Punkte P der charakteristische Kegel die Fläche S berührt. In dem Spezialfälleder Wellengleichung wird die Richtung der Konormalen einfach durch Spiegelungder Normalenrichtung an der x, «/-Ebene erhalten.