Aufsatz 
Differentialinvarianten, ausgezeichnete Feldgrößen und Vektorübertragung
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P. Krauß.

Das letzte Glied ist Tangentialkomponente, so daß die beiden ersten dieQuerkomponente bilden, die sich, wenn @'=0, auf dt'gi reduziert. Beiweiterer Differentiation von is ergeben sich Aggregate, die, ÜR', $R", ...und enthalten und überdies Tangentialkomponenten

Diese Tangentialkomponenten hat man nun in analoger Weise wie obenS. 7061 durch die permutationsfreien auszudrücken, wobei sich dieAnaloga der ^ und ÍQ einführen, nämlich die Tensoren mit den vektoriellenKoordinaten :

i e Q', ie a i"e.

Diese Tensoren sind nun aber, wie eine triviale Ausrechnung lehrt, nichtsanderes als Tangentialkomponenten der J und § des Vollraumes. Sieund ihre Gradienten sind daher durch die ¡Q, deren Gradienten undund seine Gradienten ausdrückbar. Die Darstellung beliebiger durch

die Größen eines permutationsfreien Systems führt also keine neuen Fun-damentaltensoren ein. Vielmehr treten zu ©, § des Vollraums nur nochund seine Gradienten.

Auf diese Art erhält man den Reduktionssatz :

Beliebige Ausdrücke cp(Q) haben Kerne, die sich aus den mitden h,h und i, i gebildeten Bestimmungszahlen der Stammtensoren undihrer Gradienten längs R m und der Tensoren (£, %, §, îTi und derenGradienten komponieren. (£, sind also die Fundamentaltensoren.

Demnach müssen alle Differentialinvarianten auf Gebilden auf redu-zierte Normalformen gebracht werden können, wo sie als algebraischeKompositionen aus den Stammtensoren, den Fundamentaltensoren undderen Gradienten erscheinen. Die Eigeninvarianten von R m enthaltenbloß die (£, 9f. Weitere Größen können noch zur Grundbestimmungdes Raumes hinzutreten, so z. B. ein quadratischer Linienmaßtensor ©oder, wie in der volumtreu-affinen Geometrie, ein n-dimensionaler anti-symmetrischer Volummaß tensor 33, der n Verschiebungsvektoren rt a , a,..., aden Rauminhalt 3? ctj a ... a n des von ihnen aufgespannten Prismaszuordnet. & und 2S gehen dann, wie beliebige Stammtensoren, mitihren Gradienten in die reduzierten Darstellungen ein. Steht die Quer-richtung zu einer quadratischen Maßform © in einer solchen Beziehung,daß sie die Richtung des Kontinuums aller durch © auf E m als normaldefinierten Verschiebungsvektoren bedeutet, so wird sie (n m-dimen-sionale) Normalrichtung.

Die Kernbildung und Herstellung der reduzierten Formen auf Gebildenverläuft nach den obigen Ausführungen folgendermaßen : Man führt an denals Überschiebungsprodukte aus Tensoren und Grundvektoren aufgefaßtenKoordinaten die Differentiationen aus und eliminiert, wie in Teil II an-