Einleituno.
ie Wahrheit, daß zum Kriegsühren Geld und uoch einmalGeld gehört, ist so alt, daß mau sich fast scheut, eiueu solchenGemeinplatz zu wiederholen! aber deshalb bleibt der alteSatz nicht weniger eine Wahrheit, er ist im Gegenteil mit der Ent-wicklung der Kriegstechnik zn Land nnd zur See immer mehr zurWahrheit geworden: das Kriegshandwerk von ehedem hat sich z»einem mit dem ganzen Apparat des modernen Kapitalismus arbei-tenden Großbetrieb ausgewachsen. Nicht als ob der Mensch nnd alles,was mit ihm nmnittelbar zusammenhängt, in der Bedeutung für denkriegerischen Erfolg durch die technische Zurüstung ausgeschaltetworden wäre; eine solche Anfsassnng wäre noch verkehrter als die-jenige, welche in der wirtschaftlichen Entwicklung des Handwerks zumGroßbetrieb nur die Verdrängung des Menschen durch die Maschinesieht. Das Menschenmaterial in seiner Zahl, seiner physischenLeistungsfähigkeit und seiner Schulung, der Geist, der es beseelt, dieOrganisation nnd Disziplin, die es znsammenhalten, die Persönlich-keit, die es leitet, — das alles sind Faktoren, die dnrch keine technischeZurüstung, in der Industrie durch keine Maschine, in der Kriegführungdurch keine Schlachtschiffe und keine Geschütze, ersetzt werden können.Nicht in der Ausschaltung dieser Faktoren, sondern in der Steigerungnnd Vervielfältigung ihrer Wirksamkeit liegt die Bedeutung einesjeden technischen Apparats.
Die Bedeutung von Technik und Kapital geht Haud iu Hand;denn das Kapital ist die Verkörperung der Technik. Mit der Ent-
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