^ Erster u.cil. Die Finanzen Ruszlauds und Japans vor dem Ariezsausbruch.c--^ ^-i? c-si? r^v» c-^s c-i-ii c^-i? rs-^? c-ü-i? c^i? rli-^» lÄ-i?
Ivährnng bisher nur dadurch ermöglicht worden sei, daß die an dasAusland zu zahlenden Zinsen für die Goldanleihen durch die Auf-nahme von neuen Anleihen aufgebracht wurden.
Ich kann mich hier auf eine Kritik der einzelnen Posten der ver-schiedenen Berechnungen uicht einlasse»! das würde bei der Unsicher-heit des Bodens, ans dem sich alle solche Berechnungen bewegen, ohne-hin zu nichts führen. Dagegen will ich auf ein wichtiges nnd meinerAnsicht nach entscheidendes Moment aufmerksam machen, das bei denBerechnungen und Beurteilungen der russischen Zahlungsbilanz meistüberhaupt uicht oder nicht genügend berücksichtigt wird,") ein Mo-ment, das in den kurzen, nur neun Druckzeilen umfassenden Bemer-kungen, die ich im Oktoberheft 1M4 der „Marine-Rundschau" zurrussischen Zahlnngsbilanz gemacht habe, wenigstens mit einem Worteangedeutet ist. Dieses Moment ist die starke Investierung ausländi-scher Kapitalien iu Rußland zu produktive» Zwecken, die „Kapi-ta l e i n f n h r".
Fremdes Kapital ist namentlich im Laufe des letzten Jahrzehntsanerkanntermaßen in sehr erheblichen Beträgen Rußland zugeführtworden, teils im Wege der Kreditgewährung, sei es an den Staat,sei es an private Unternehmungen, teils im Wege der unmittelbarenInvestierung in industriellen und anderen Unternehmungen, z, B,im Wege der Errichtung von russischen Aktiengesellschaften mitfremdem Kapital. Ob nun die Kapitalzufnhr im Wege der Kredit-gewährung oder der unmittelbaren Investierung in Unternehmnngenerfolgt, sie kann sich mir in zwei Formen vollziehen: entweder imWeg der Einfuhr von Gütern oder im Weg der Verweisung vonGeld. Das erstere ist z. B. der Fall, wcuu der russische Staat ausdem Erlös einer im Auslande untergebrachten Anleihe Eisenbahn-material kanft nnd importiert, oder wenn ein westeuropäischer Unter-nehmer, der in Rußland eine Fabrik gründet, die maschinelle Aus-rüstung der Fabrik einführt. Die Überweisung von Geld ist not-wendig in denjenigen Fällen, in welchen das im Ausland aufgebrachteKapital im Inland verausgabt werden soll, z. B. durch den Staat,der die an dem Eisenbahnban beschäftigten Arbeiter bezahlt, oder