Daneben fällt auf die relativ ungünstige Fnndierung derPapierzirkulation, die darauf hinweist, daß die Aufrechterhaltung derGoldwährung in ^apan einige Schwierigkeiten macht. Dieser Ein-druck wird verstärkt durch die bisherige Entwicklung des Deckungs-verhältnisses bei der Bank von Japan , die sich folgendermaßen ge-staltete!
^taud am31, ?e,;ember
Gold-bestand imBerkehrund dcrBant
Noten-umlauf
Gold-vorrat
GesamterBarvorrat
?eituu^ der Noten
durch ! durchGold Barvorrat
M illio » eu ?) e »
"/°
»//o
1883.....
12,3
180,3
31,3
60,3
17,5
33,3
1896.....
12,8
198,3
90,9
132,7
43,8
66,9
1897 .....
80,0
220,2
90.9
98,3
42,9
43.1
1898.....
83,0
I97.-1
89,0
89,0
45,4
43.4
1899.....
93,4
250,«i
103,1
110.1
41,2
44.a
1900.....
32,9
228,0
«ö,3
67.3
28.6
29,3
1901.....
59,3
214,1
68,9
71.4
32,2
1902.....
89,2
232, l
108,1
109,1
46,6
47,a
101.8
232.9
l 17."
121.3
30,2
36.0
Obwohl Japan im Jahre 1899, hauptsächlich zur Aufrecht-erhaltuug eines ausreichenden Goldbestandes, eine Anleihe von10 Millionen Pfund Sterling ^ etwa 1«« Millionen Yenin London aufgenommen hat, war in den Jahren 1900 nnd1901 der Goldbestand beträchtlich geringer als in den Jahren1897 und 1898. Die Golddeckung der Bank von Japan istam 31. Dezember der Jahre 1900 nnd 1901 schwächer gewesen als einDrittel ihrer Notenausgabe. Die beiden folgenden Jahre habendann allerdings eine wesentliche Besserung gebracht, die zum Teildurch die im Jahre 1902 in London aufgenommene nene Anleihe,zum Teil durch die günstigere Gestaltung der japauischen Wirtschafts-verhältnisse herbeigeführt worden ist.
Volkswirtschaftliches.
Auch für Japan gilt natürlich der Satz, daß die Staatssinanzennur im Zusammenhang mit der Gesamtentwicklung der Volkswirt-schaft zutreffend beurteilt werden können. In Anbetracht der ge-