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Der bei den Steuern veranschlagte Minderertrag wurde in ersterLinie verursacht durch die mit dein Etatsjahr 1994/93 wieder in Krafttretende niedrigere Grundsteuer, für die allein nahezu 10 MillionenJen weniger eingestellt wurden; serner durch eine niedrigere Ver-anschlagung des Steuerertrags vou Sake uud Zucker, bei welchenArtikeln infolge des Krieges eine Einschränkung des Kousnnis er-wartet wurde. Die Ersparnisse bei den Ausgaben sind insbesonderedurch die Znrückstellnng von öffentlichen Arbeiten bewirkt worden.
Das neben diesem gewöhnlichen Jahresbndget besonders auf-gestellte Kriegsbndget wurde folgendermaszen normiert:
Zunächst wurden die bis Ende März 1994 auf Grnnd der Not-verordnung vom 28. Dezember 1993 erfolgten Kiriegsansgaben inHöhe von IM Millionen Jen nachträglich genehmigt. Davon sollten25> Millionen Jen aus Spezialfonds entnommen, 190 Millionen ?)e»durch Ausgabe von Schatzanweisnngen beschafft und weitere31 Millionen Jen durch die Aufnahme „sonstiger schwebender Schnl-den" anfgebracht werden.
Sodann wurden für die Kriegsausgabeu des laufeudeu Etats-jahrs 1994/93 389 Millionen Jen ausgeworfen, nnd schließlichwurden 49 Millionen Aen fiir unvorhergesehene und nicht abschätz-bare Ausgaben unter dem etwas rätselhaften Titel „Für diplomatischeund andere Angelegenheiten" bewilligt. Insgesamt wurde also derKriegsbedarf bis Eude März 1995 auf die Smnine von 579 MillionenI)en veranschlagt.
Von dieser Summe waren, entsprechend den Bestimmungen derNotverordnuug vom 28. Dezember 1993, Ende März 1994 bereits131 Millionen Yen im Wege des Kredits nnd 25 Millionen Yendurch Entnahme aus Spezialfonds aufgebracht. Fiir die übrige»429 Millionen Jen wurden folgende Decknngsinittel vorgesehein
1. Überschüsse nnS früheren Budgets, vermehrt durch
Ausgabebeschräntungcn im Budget für 1904/05 48 Millionen >>ien,
2. Übertragungen aus Spezialfonds....... 30 - -
3. Einnahmen aus neuen und erhöhten Steuern usiv. . 62 - -
4. Erlös auS Anleihen........... 280
Zusammen . . 420 Millionen Ä)en.