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herabgesetzt worden sind,") das andere Mal, weil die Ortsbehördenihre Ausgaben tunlichst eingeschränkt und alle uicht dringlich notwendigen Arbeiten aufgeschoben haben, und endlich, weil das Volkin seiner vaterländischen Begeisterung sich ganz allgemein großerSparsamkeit befleißigt und der Bauernstand, der den weitaus größtenTeil der Bevölkerung bildet, im vorigen Jahre eine außerordentlichreiche Ernte gehabt hat."
Wenn der Bericht hinzusetzt, die Steuern gingen leichter ei» a>5zn Friedenszeiten und das Volk scheine sich durch die Kriegsstenern inkeiner Weise bedrückt zu fühlen, so mag dabei etwas patriotischerOptimismus mitspielen. Aber das kann der Anerkennung keinenAbbruch tnn, daß die Steuerfähigkeit Japans , die schon in denJahren vor dem Krieg für die Durchführung des großen Nüstnngs-programms außerordentlich angespannt worden war, in diesemKriege eine ganz erstaunliche Elastizität bewiesen hat. Man bedenkenur, daß der für 1905/06 verauschlagte Ertrag der Kriegssteuerngrößer ist, als die gesamten ordentlichen Einnahmen Japans inirgend einem der Jahre vor 1899 gewesen waren. Wenn schon dieDurchführung des großen Nüstungsprogramms, mit der Japan dieGrundlage für seiue militärischen Erfolge geschaffen hat, ungewöhn-liche Ansprüche an den politischen Sinn nnd die nationale Opfer-willigkeit gestellt hat, so ist die Bereitwilligkeit, mit der das japanischeVolk, arm nnd reich, die Belastung mit teilweise an Zwangsanleihen streifenden Kriegsstenern ans sich genommen hat, über alles Lob er-haben.
4. Die Kriegsanleihen.
Anch bei der stärksten Anspannung der Steuerkraft konnte dieSteigerung der Staatseinkünfte nur einen Bruchteil der für denKrieg benötigten Summen liefern, die ja den bisherigen Gesamt-betrag der ordentlichen Einnahmen nm ein Mehrfaches überstiegen.Deshalb nehmen in den für den Krieg aufgestellten Budgets die An-
Prof. Nathgen macht in der „Nation " vom 2. September 1905 darauf auf-merksam, daß in den Bezirken im Jahre 1904 die Steuern um 14 Millionen Denniedriger veranschlagt gewesen sind als 19O2, so daß sich bei einer ähnlichen Ver-minderung in den Ortsgemeinden eine Entlastung von mehr als 30 Millionen Denergeben würde.
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