^o^i Dritter u.eil, Die finanziellen und wirtschaftlichen Rückwirkungen des Krieges.5>-,>^v<^?,5^sr^i,5^^^^^,^
Bant aus einer Stockung der Geschäfte und des Kreditverkehrs vonselbst ergeben hat, wie weit die Bank ihrerseits auf eine solche Ein-schränkung hingewirkt hat, läßt sich auf Grnnd des vorliegenden Mate-rials nicht beurteilen. Ihren offiziellen Diskontsatz hat die Bank jeden-falls — trotz des erheblichen Goldabflusses — erst verhältnismäßigspät erhöht. Von Mitte März 1902 bis Mitte März 1903 hatte dieBank ihren Zinsfuß von 8^ Prozent schrittweise bis auf 5,84 Pro-zent herabgesetzt, und bei diesem letzteren Satze hatte es auch nachdein Kriegsausbruche sein Bewenden, bis Ende Juni 1904 eine Er-höhung auf 0,5 Prozent erfolgte. Entscheidend für diese Diskont-erhöhung war »eben dem andauernden Goldabslnß offenbar dieSteigerung der inländischen Kreditausvrüche, die auf eine ausgiebigeWiederbelebung von Handel und Verkehr schließen läßt. Der gleicheGrnnd mag ausschlaggebend gewesen sein für die weitere Diskout-eichöhung, die im Juni 1903 erfolgte und den Zinssatz der Bank vonJapan auf 8,03 Prozent brachte.
Die allgemeine» wirtschaftlichen Verhältnisse.
Ebensowenig wie der private Geld- und Kreditverkehr haben dieallgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse Japans eine nachhaltigeBeeinträchtigung durch deu Krieg erfahren. Im Gegenteil, es scheintwährend des Krieges selbst in gewissem Umfange eine weitere Aus-dehnung der wirtschaftlichen Tätigkeit und ein weiteres Erstarken derproduktiven Kräfte eingetreten zu fein. Das Jahrbuch des japanischenFinanzministeriums glaubt mit Befriedigung feststellen zu tonnen,„daß das Land wenig von den Übeln Folgen, welche gewöhnlich inKriegszeiten einzutreten pflegen, verspürt hat, daß im Gegenteil diewirtschaftliche Lage im letzten Jahre in jeder Beziehung günstig war."Zum Beweis werden insbesondere der „beispiellose Aufschwung desauswärtigen Handels im letzten Jahre" und die weitere Zunahmeder Einlagen bei den Banken und den Postsparkassen erwähnt. AufGrund dieser Tatsachen glaubt das Jahrbuch „mit vollem Recht be-haupten zn können, daß die schwere Kriegslast die wirtschaftliche Ent-wicklung der Nation in keiner Weise gehindert hat."
Der siegesfrohe Optimismus mag in diesen Ausführungen viel-leicht etwas zu stark durchklingen, und namentlich der Hinweis aufden auswärtigen Handel während des ersten Kriegsjahres mag nicht