JZg Schlußbetrachtuiigcn.
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hinein Zeitpunkt, in dem militärisch der Krieg noch nicht zn seinemEnde gekommen war — dazn hätte mindestens noch die Wegnahmevon Wladiwostok nnd Charbin gehört —, das Zustandekommen desFriedens unter Bedingungen, die siir Rußland noch verhältnismäßigso günstig waren, hat namentlich deshalb fast allgemein so sehr über-rascht, weil das große Publikum nur deu rein militärischen Verlaufund nicht auch die finanzielle Seite des Krieges verfolgte. Um unsüber den finanziellen Verlauf und den Stand der Kriegsfinanzen zurZeit des Friedensschlusses klar zu werden, sei folgende Gegenüber-stellung aufgemacht:
N u s'> l a n d, I a p a n.
Ordentliche Einnahme» des letzte» Fricdensetats:
Millionen Mark.......... 4 277 467
(>ieldauswand für den Krieg bis Ende August 1905:
Millionen Morl.......... 2 873 2424
Verhältnis des Kriegsaufivands zu den ordent-lichen Einnahmen des letzten Fricdcnsetats:
Prozent:............. 67 619
Ztaatsschuld zu Beginn des Krieges: Millionen
Mark.............. 14 350 1 170
während de-? »rieges aufgenommene Anleihen:
Millionen Mark.......... 2 768 2 676
Verhältnis der Kriegsanleihen zur Staatsschuld
vor Beginn des Krieges: Prozent .... 19 229
jährliche ^>insen der Kriegsanleihen: P>illionen
Mark.............. 129 136
jährliche plinsen der Kriegsanleihe» im Verhältnis
zn dein Betrag der ordentlichen Einnahmen
des letzten Friedensetats: Prozent .... 3 29
^wldhesmnd der ^entralbanl im August 1905:
Millionen Mark.......... 2 450 260
Verfügbarer Bestand der Staatskasse, zuzüglich
('wldbestanddcr ^entralbanlMitte Slugust 1905:
Millioue» Mark etiva........ 2850—3000 900—1000
Gewiß erscheinen in dieser Gegenüberstellung die Verhältnisse zuUngunsten Japans vergröbert, da — wie bereits wiederholt erwähnt— bei Rußland den ordentlichen Einuahmeu weit größere Ausgabenfür Staatsbetriebe und Monopole entgegenstehen als bei Japan .Aber auch weuu mau auf der Seite Rußlands die sich nach der obengegebenen Berechnung beransstellende Belastung des Staatsbank