ANMERKUNGEN I.
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79 Diesen Grundsatz hat Francesco Barbaro in seinem späteren Leben immer be-folgt und, bei seinem früh verwaisten Neffen Ermolao angefangen, viele Jünglinge mitRat und Tat in ihren Studien gefördert, darunter namhafte Humanisten wie GeorgiosTrapezuntios.
80 Plut., Conj. praec. 20. Dion, Schwager des Tyrannen Dionys I. von Syrakus, derFreund und Schüler Piatons, selbst zeitweilig Herr der Stadt.
81 Ebendort 14.
82 Aristoteles, Oeconom. A, vi, 3.
83 Aesop, Fabel 47b: 'AXum-rj^ sie. olxiav sXö-oöca üitonpiToü.
84 Plut., Conj. praec. 21.
85 Ders., Apophth. lacon., Lycurg. xv.
86 Codex Justinianus 5, 3, 20: «Jene Halbgötter der Vorzeit. ..» De re ux. 30, 22:priores illi semidei, quasi in quadam specula constituti, ut quam longissime in posterumproviderent... bezieht sich nicht mehr, wieGnesotto glaubt, auf die vorher genanntenSpartaner (vgl. seine 4. Anmerkung Seite 30), sondern auf die römischen Gesetzgeber,die um Kaiser Justinian das Corpus iuris für viele Jahrhunderte vorausschauend gaben.Justinian (a. a. O.) geht davon aus, daß vor seinen Richtstuhl häufig der Übelstandgebracht würde, daß Männer den Frauen, die sie heiraten wollten, Schenkungen vorder Hochzeit vorspiegelten, die nicht zur Ausführung kämen, wenn der Mann sichdann in den Besitz der Mitgift der Frau gesetzt hat. Infolgedessen wird die Antipherna(griechisch ta ävxtipEpv/) als Gegengabe des Mannes nicht ante nuptias, sondernals propter nuptias donatio festgesetzt.
87 Plut., De liberis cducandis 8e. Den ganzen ersten Abschnitt bis hierher hat Bar-baro von Plutarch übernommen und wörtlich übersetzt.
88 Anklang an Cicero , Cato maior (De senectute) 5,13: nec tarnen omnes possunt esseScipiones aut Maximi. ..
89 Plut., Pericles 18.
90 B. hat sich augenscheinlich in der Wahl dieses Beispiels (nach Plutarch : De lib.educ. 7 c/d) vergriffen, denn es ist bei Plutarch im tadelnden Sinne gebraucht: Eshandle im Sinne der Freier, wer der Philosophie nicht sich nähern könne und stattdessen sich wertlosen Unterrichtsgegenständen zuwende und dabei «ausdörre». Viel-leicht aber wollte Barbaro einen Witz machen, wenn er die Handlungsweise der Freierals <Selbstbescheidung> zur Nachahmung empfiehlt.
91 Aesop, Fabel 184, Ka(j.f)Xoc xa't Zsue. B. hat die aesopischeFabel etwas verändert.Bei Aesop beklagt sich das Kamel bei Zeus , weil es neidisch auf die Hörner des Stieresist. Der erzürnte Zeus verleiht ihm nicht nur nicht Hörner, sondern kürzt ihm sogardie früher langen Ohren.
92 Plut., De lib. educ. 13 F.
93 Quintilian , Institutio oratoria xi, 3. 6 u. 8.
94 Viriplaca, vgl. vorne Seite 51 u. Anm. II, 14 unten. Es war die zwischen Ehegattenvermittelnde Göttin, deren Tempel zu Rom auf dem Palatin lag.
94a Plut., Aem. Paulus V.
95 Plut., Conj. praec. 22.
96 Ebenda 25.
97 Plut., De mulierum virtutibus 242 p, Gorgias aus Leontinoi in Sizilien (483—375v. Chr.), Schüler des Empedokles, von Plato befehdeter Sophist, Lehrer der Redekunstin Athen .
98 Homer, Ilias A, 113fr.
99 Plutarch, Reg. et imp. apophth.: Themistokles 11. Ungenau von B. verwertet.Themistokles sagt bei Plutarch : av5pa, E<p*n, C"*]tetv ^p^fictxtuv 8s6|j.evov (iäXXov r\Xp-f|fj.ata ävSpoc. Barbaro, De re ux. 34, 16: Longe malim generum tibi qui copiisindigeat, quam copias quae viro.
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