— 21 —
Und wie heißt es nun im französischen TextZ Da heißt es;« , . que css contröles
oe violeroat pas
le svvrst äs ls iortune et äes skisires Zlläivläuelles äs»eolltribusdles.
Es ist also im französischen Text nicht vorbehalten, daßdie Kontrolle nder Reparationskommission in das Steuer-geheimnis nicht „eindringen" — das ist nicht aus»geschlossen —, sie dürfen Kenntnis bekommen von jeder ein-zelnen Steuererklärung, sie dürfen aber das Steuergeheim-nis „nicht verletzen".
Meine Damen und Herren! Unterschätzen Sie nicht, um wases sich hier handelt! Die Abweichungen können kein Zufall sein!Jedenfalls kann ich nicht annehmen, daß die ReichsreaierungLeute mit der Uebersetzung solch ungeheuer verantwortlicher Doku-mente beschäftigt, die die französische Sprache nicht genügend be-herrschen. Ich kann mir auch nicht denken, dah die sprachkundigenHerren in der deutschen Regierung die Uebersetzung der der Repa-rationskommission zu überreichenden Dokumente nicht geprüfthaben. Ich frage also: was bedeutet die Divergenz imfranzösischen und deutschen Text? Ich frage: Wersoll hier hinters Licht geführt werden? Ich frage: welcherText gilt? Das ist jetzt eine Lebensfrage für uns, nachdemSie unsere Gesetzgebung ausgeliefert haben! (Sehr richtig! beiden D. N.)
Ich möchte die Antwort gleich jetzt, Herr Reichskanzler!
Eilt der französische oder der deutsche Text? — (Pause.)— Sie haben mit einem Wort die Möglichkeit, das durcheinen Zwischenruf zu beantworten, welcher Text gilt. —(Erneute Pause.) — Ich stelle fest, das; der Herr Reichs-kanzler und der Neichsminister des Auswärtigen, die beidein der Lage sein mühten, (erregte Zurufe links), Antwortzu geben, hier schweigen.
(Wiederholte erregte Zurufe von der äußersten Linken. Zu-ruf: hauen Sie ihnen doch eine runter, — Abg. Hoffmann: Dashaben Sie doch im Auswärtigen Ausschuß gesagt: Ich hau' Ihneneine runter!" — Heiterkeit.)
So etwas tun wir nur in c^mei-a cuiiwtis, Herr Hofsmann!(Wiederholte Zurufe von der äußersten Linken: Hier haben Siekeine Courage! — Hauen Sie uns doch eine runter!) — Bitte,Herr Hoffmann, ich lade Sie freundlichst ein. hier heraufzukommen.Glauben Sie, ich bemülie mich zu Ihnen? (Andauernde Unter-brechungen rechts und links. — Glocke des Präsidenten.)
Präsident: Ich bitte, die Mätze einzunehmen. (An-dauernde erregte Zwischenrufe von rechts und links.) — Die Un-ruhe kommt von dort (nach rechts). Ich bitte um Ruhe! (Zurufsrechts.) — Herr Abg. Dr. Helfferich hatte Herrn Abg. Hoffmann