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als sich in einen Krieg mit Frankreich verwickelthabe, zmn andern als er bei der Luxemburger Fragenicht losbrach, weil damals Preussen in Rüstungenund Armee-Organisation Frankreich so weit voraus ge-wesen wäre. Allein ich denke, diese zwei Fehler —wenn es solche wären — gereichen ihm jedenfalls zugrösserer Ehre als die geschicktesten Kunstgriffe undich glaube auch nicht, dass es falsch ist, wenn Herrv. Bismark dem Grundsatz huldigt: ein Krieg zwischenden beiden Völkern sei die grösste aller uns drohendenCalamitäten und so lange nicht mathematisch bewiesensei, dass dieser Krieg auf alle Fälle kommen müsse,so lange sei die erste aller Pflichten, ihn zu vermeidenund der Zeit den Spielraum zu lassen, Europa von denZuständen zu befreien, welche dermalen eine solcheGefahr im Schoosse berge. Ich bin damit scheinbarweit von dem Adressprojekt abgekommen, aber da diegrosse Politik eigentlich als Hauptsache zwischen denZeilen dieses Aktenstücks einherlief, so bin ich eigent-lich „bei der Sache.“ (Sie werden wohl schon ausden Parlamentsberichten gemerkt haben, dass ich mireinige badische und bayrische Ultramontane persönlichattachirt habe, welche, mich von Zeit zu Zeit zu Ex-cursioncn in die deutsche Politik ermuntern, indemsie mir zurufen: zur Sache!“ um mir zu zeigen,dass ich auf die rechte Fährte gekommen bin.) Es