Teil eines Werkes 
2 (1898) Beiträge zur Geschichte der deutschen Geldreform / von Karl Helfferich
Entstehung
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Für die Ausmünzung von Scheidemünzen der Mischen Kurant-währung in Hamburg ist in Nr. 15 der Drucksachen des Reichstags von1873 eine falsche Zahl in Thalerwährung angegeben. In Mark Kurantbelief sich diese Ausmüuzung auf 542.299 Mark 12 Schillinge. Dementspricht in Thalerwähruug ein Betrag von 216.919 Thaler 27 Silber-groschen, statt dieser Zahl findet sich an der betreffenden Stelle (Über-sicht 4) die Ziffer 324.254.25,7 Thaler. Diese falsche Zahl ist auch inder Schlußttbersicht (X), in welcher Ausmünzungen und Einziehungenverglichen werden, eingesetzt.

III. Kupfermünzen.

Ebenso wie Silberscheidemünzen wurden Kupfermünzen von allenStaaten außer von Lübeck ausgemünzt.

Die größte Kupfermünze war das sächsische Fünspfennigstück, diekleinste das ^/s Kreuzerstück.

L. Münzeinziehungen in den Staaten des Deutschen Reichesvor der INünzreform.

I. Goldmünzen.

Münzsorten

Vor Nachdem Wiener Münzvertrag v. 1867

Zusammen

Stück

Stück

Stück

Friedrichsdor ?c- Ä Thlr,Pistolen . . ä,SVs -

254,010'/-69,783

121,090'9,369983

37S,100'/279,152983

Diese Goldmünzen repräsentierten einen Wert von 2,564,041.4. Thaler.

' Darunter 26,514 kurhessische Pistolen, die von 1834-1871 eingezogen sind,und hinsichtlich derer eine Trennung nach der Zeit der Einziehung nicht vorliegt.