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Im ganzen wurde also bis Ende März 1897 zur Ausprägung vonReichssilbermllnzen eine Silbermenge von
4.946.435,0t» Pfund fein verwendet.
L. Die Herstellung von Silberbarren aus den Landes-
silbermünzen.
(Aus den Münzdenkschriften zusammengestellt.)
Jahre
AffiniertPfunde fein
EingeschmolzenPfunde fein
ZusammenPfunde fein
18731874187S1876187718781879
202.S87,ii5S72.739.4oz4SS.S31,Z!n1.048.497.«!,?1.873.497,2-71.037.911,°°»247.039,7°5
S8.2S8,sg249.44S.77«
134.S12,°441.429.070,07°282.411.28°83.091,°°°
260.84S.807622.18S,i7g4SS.S31.Wi1.183.010.°4i3.302.S67.ZS-1.320.322,28g330.181,455
Zusammen:
S.437.8S3.5S8
2.036.790,47°
7.474.644,°58
Das Ergebnis der Einschmelzungeu uud Affiuierungeu von 7.474.644,«s8Pfund fein war gewonnen aus Silbermünzen im Nennwert von697.797.069,22 Mark. Diesem Nennwert hätte unter Berechnung desPfundes fein zu 90 Mark eiu Ergebnis von 7.753.900,75g Pfund feinentsprochen. Der durch unterwertige Ausprägung und durch die Ab-uutzung der Landessilbermünzen verursachte Ausfall gegen das Normalebetrug also 279.256,?i, Pfund fein.
Die Kosten der Barren-Herstellung aus den nicht goldhaltigen Münzenwaren nach Anlage 4 zur 8. Münzdenkschrift:
1. Die Gebühren für das Vorschmelzen der1/12 Thalerstücke sowie für die zum Zweck der Fein-gehalts-Ermitteluug stattgehabten Probeschmelzungen
einzelner Münzen............ 25.684,02 Mark
2. Die für die Affinierung nicht goldhaltiger
Münzen vom Reiche gezahlten Vergütungen . . . 590.037,44 -
3. Die dem Reiche zur Last fallenden Gebühren
für die Einschmelzungen.......... 70.019,81 -
zusammen: 685.741,27 Mark
Helfserich, Beiträge zur Geldreform. 20