kegr-nzt- V--- Von kriegerischen Ereignissen abgesehen, auf die späterw-ndung d°s zurückgekommen werden soll, kann man ruhig sageu, daßd»°^bsttMige Jahrzehnten die mit einem regelrechten Bank- undRegulierung, Geldwesen versehenen Länder nicht durch unbefriedigteNachfrage nach Edelmetallen in Verlegenheiten gekommensind, die eine verheerende Wirkung gehabt hätten. Dennder wirkliche Bedarf an metallischen Zahlungsmitteln gehtnicht ins Unberechenbare, er beschränkt sich heutzutage, beider Schnelligkeit des Verkehrs und der Ausbildung desKreditwesens, wie namentlich auch bei der unendlichen Ver-vielfachung der in Wertpapieren und Wechseln zwischen denverschiedenen Ländern betriebenen Tauschgeschäfte, wesentlichnur auf die Befriedigung zweier Bedürfnisse! das Taschen-geld für den kleinen Verkehr und die Ausgleichungsbeträgefür diejenigen Differenzen, welche momentan in den Geschäfts-verhältnissen zwischen den einzelnen Länden: entstehenkönnen. Das find aber an sich nach beiden Seiten hinbegrenzte Beträge. Momentan kann für beide Bedürfnissegrößerer Begehr entstehen. Für das Taschengeld oder,wenn nian den Begriff nicht zu eng fassen will, für dieZahlungen kleinerer Beträge, die allein heute noch in zivi-lisierten Ländern mit barem Gelde gemacht werden, giebtes bekannte Epochen im Jahre, in denen die häuslichenGeschäfte eines Landes eine Anschwellung der Verkehrs-adern herbeiführen. Die Schlußtage eines Monats, andenen Löhne und andere fällig werdende Forderungen be-glichen werden, besondere einzelne Gcschäftskonjunkturen,wie Messen, Märkte, Erhebungen von Zinskupons und der-gleichen, haben zur Folge, daß das Metallgeld aus denVorratskammern, in denen es sonst angestaut ist, in größeremMaße abgeholt wird, als im glatten Verlauf der Tage.Aber man weiß auch, daß, sobald diese vorübergehendenBedürfnisse befriedigt find, dasselbe Geld wieder in seine
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