gezogen weiden. Der Vorteil kommt dann Indien zuStatten, denn mit Schaden wird Amerika auf die Längenicht verkaufen können und wollen. Man kann die Frageauswerfen, ob dieser Vorteil dem armen Inder znfällt, derdas Feld bebaut, oder dem indischen Kaufmann, der dasGetreide sammelt, oder dem europäischen Händler, der esvom indischen Kausmauu erwirbt. Das ist für den Preis,der in Europa erzielt wird, gleichgiltig. Nur so viel istgewiß, daß die europäischeu Kaufleute und wohl auch diegroßen indischen Vermittler zwischen dem Landban unddem Exporthändler nicht einer dem andren einen ungewöhn-lich großen Vorteil überlassen, daß sie sich vielmehr gegen-seitig hinaufbieten werden, bis ihr Gewinn auf das Maßdes landesüblichen Nutzens hiuabgedrückt ist, und daßschließlich dadurch auch die ganze Wohlfeilheit, auf dieman sich hier berust, im Lauf der Zeit verschwinden muß.Doch selbst wenn diese Erwägungen rechnungsweise nichtbuchstäblich überall in voller Kraft praktisch eingreifensollten, so bleibt jedenfalls richtig, daß die Herstellungs-kosten des indischen Weizens allein im äußersten Fall nureinen mitwirkenden Einfluß, aber nicht einen alleinbeherr-schenden auf den Weltmarktpreis ausüben können. Dabeisehen wir ganz davon ab, daß im Streit um diese Frageilauf eine Reihe von anderen Umständen hingewiesen wird,welche erklären, daß durch ganz andere Ursachen als dasSilbergeld die Preise des indischen Weizens herabgegangcnsind, wie beispielsweise durch die Erschließung des Landes nntweit gestreckten und verzweigten Eisenbahnen und die ge-waltige Herabsetzung der Schiffsfrachten zwischen Asien undEuropa . Auch ist in den letzten Reichstagsverhandlnngen nach-gewiesen worden, daß die Preise des Weizens, dessen Ansfuhrübrigens quantitativ in den vedschiedenen Jahren sehr ver-schieden ist, sich durchaus nicht mit denen des Silbers parallel
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