jener Zeit überhaupt sich zur Reformierung des Müuzwesensentschlossen, hat man nicht gezögert, Deutschlands Beispielnachzuahmen, so namentlich in Skandinavien, Rumänien ,Aegypten,Tunis und letzlich in Oesterreich . Auch die italienischeMünzreform hat diesen Weg beschritten, und wenn sie inder Ausführung stecken geblieben, so lag dies, wie schonoben geschildert, nicht am falschen Prinzip sondern an derschlechten Finanzwirtschaft des Staates, und im Augenblick,wo dies niedergeschrieben wird, scheint sogar eine gewisseGefahr für Oesterreich Heraufziehen zu wollen, daß es inden Anfängen seines Unternehmens auf Klippen stoßenkönne. Aber auch dieses hat weder mit dem Princip noch mitder Ausführbarkeit auf gesunder Basis irgend etwas gemein.Die bezeichnete Gefahr rührt einzig davon her, daß eineunberechtigte und unvernünftige Jagd nach Gewinn, allenruhigen Warnungen entgegen, die Reform der Währungmit anderen Finanzoperationen verquickt hat, die eine ihrgeradezu entgegengesetzte Bewegung heraufbeschwören mnßten,woh! aber noch heute durch rechtzeitiges Eingreifen undUmkehr vom falschen Wege überwunden werden kann.In der Schrift des Verfassers, welche diese Angelegenheitvor einem Jahre besprach, war ausdrücklich vor dieserGefahr gewarnt worden.") Auch diejenigen Regierungen,welche noch nicht an Müuzreformeu herangetreten sind abersolche planen, denken bekanntlich nur an die Goldwährung.Vergeblich hat man sich namentlich bemüht, Rußland aufandere Ideen zu bringen. Aber Rußland , welches nominalnoch einen Silberrubel besitzt und selbst sehr viel Silberproduziert, denkt nicht entfernt daran, Silberschätze anzu-häufen und läßt keinen Zweifel darüber aufkommen, daß
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